Wenn am gleichen Tag in Dorsten unsere Kinder und Senioren im Mittelpunkt stehen, dann ist das schon eine Betrachtung wert. „Wir werden weniger und älter“, so die unumstößliche Zukunftsbeschreibung, Demografiewandel genannt. Von daher tut es gut, unsere Kinder, die ja unsere Zukunft sind, in den Mittelpunkt zu stellen. Sie sind inzwischen leider eine Minderheit und von daher besonders schützenswert. „Kein Kind zurücklassen“, sagt dazu Hannelore Kraft, unsere Ministerpräsidentin zu Recht.
Ganz anders die Senioren. Sie (wir) sind viele und mächtig. Sie (wir) entscheiden Wahlen und können so ihre (unsere) Forderungen durchsetzen. Dennoch sind auch sie (wir) schutzbedürftig. Älter werden ist nämlich nicht immer besonders prickelnd. Wer glaubt, die damit einhergehenden Probleme alleine und individuell lösen zu können, hat schon verloren. Die Wahlen zum Seniorenbeirat sind daher gut und richtig.
Jung und alt – Hand in Hand. Nur so wird es gehen. Daher ist die zeitliche Nähe und Überschneidung des Weltkindertages und der Wahlen zum Seniorenbeirat kein Widerspruch.
Eigener Bericht