Wie beurteilt die Rhader SPD-Basis die Flüchtlingskrise?
Das war eine Premiere. Die Teilnehmer der monatlichen SPD-Versammlung in Rhade wurden schriftlich befragt, wie sie auf die Flüchtlingskrise regieren würden, wären sie selbst Regierung. Das Ergebnis ist nicht revolutionär, aber aufschlussreich. So die Schnellanalyse noch am gleichen Abend. Das Ergebnis, kurz zusammengefasst:
- Es ist die internationale Mischung aus arm und reich, fanatischer Religionsauslegung sowie dem Stellvertreterkonflikt zwischen West und Ost, die als Ursache der Fluchtbewegung gesehen wird
- Die EU gilt als größter politischer Versager
- Ca. 500.000 Flüchtlinge könnten pro Jahr in Deutschland erfolgreich integriert werden
- Mehr Grenzkontrollen sind ebenso erwünscht, wie die langfristige Beseitigung der Fluchtursachen
- Alternativlos wird die Diplomatie zur Bewältigung der Krise gesehen
- Sehr selbstkritisch wird die Arbeit der SPD in der Regierung auf diesem Themenfeld beurteilt
- Das Dorstener Engagement (Verwaltung und Ehrenamtliche) wird überwiegend als gut bewertet
- Wenn morgen Bundestagswahl wäre, würden die großen Parteien deutliche Federn lassen müssen. Profitieren würden, so die Rhader Versammlungsteilnehmer, überwiegend die kleineren Parteien, die sich am linken und rechten Rand positioniert haben
Eine spannende Veranstaltung der Rhader Sozialdemokraten, die wieder neue Wege eingeschlagen haben, um das Interesse an politischer Arbeit vor Ort zu erhöhen, so das positive Fazit der Versammlung.
Die Berichterstattung über das Monatstreffen der Rhader SPD wird fortgesetzt.
Der Fragebogen: