Wichernschule und mehr

Schule und Bildung

Die Dorstener Bürger entscheiden auch darüber, welchen Wert wir grundsätzlich der Grundschule beimessen

Welchen Wert haben unsere Grundschulen?

Die engagierte und kontroverse Diskussion und Abstimmung über den Bestand der Wichern-Grundschule zwingt parallel dazu, grundsätzlich über die Wertschätzung einer Grundschule, der dort unterrichtenden Pädagogen und besonders der Kinder nachzudenken.

  1. Grundschulen dienen der wohnungsnahen Beschulung unserer Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Kurze Beine, kurze Wege – Punkt!
  2. „Die Besten sind gerade gut genug“, so muss die Anforderung an alle Lehrerinnen und Lehrer in der Grundschule lauten. Hier wird nämlich in den ersten Jahren entschieden, ob Schule Spaß macht oder dauerhafte Misserfolgserlebnisse mitgeschleppt werden.
  3. „Kinder sind unsere Zukunft – Kein Kind zurücklassen!“ Hannelore Kraft, unsere Ministerpräsidentin, hat es so auf den Punkt gebracht.

Alles klar! Wirklich? In Dorsten scheint aber nicht das Kind im Mittelpunkt zu stehen, sondern die Haushaltslage. An der Wichernschule soll ein Exempel statuiert werden. Das ist nicht gut für unsere Stadt und alle anderen Grundschulstandorte. Ist nämlich der erste Stein gefallen, reißt er in der Regel weitere mit sich. Und dass die OECD in ihrem aktuellen Bericht „Bildung auf einen Blick“ Deutschland bescheinigt, zu wenig Bildungsausgaben für Grundschulen im internationalen Vergleich bereitzustellen, zeigt, dass nicht nur die Stadt Dorsten gefragt ist, wenn es um die Zukunft unserer Grundschul-Kinder geht.

Eigener Bericht

 
 

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