Wiederbelebung oder Schicht im Schacht?

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Auch die SPD tagte schon im Creativ-Quartier. Hier mit dem NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans

Creativ Quartier Fürst Leopold erfüllt die Erwartungen nicht

An Superlativen mangelte es nie. Dort wo früher hunderte „Kumpels“ arbeiteten, sollten nun, nach dem Aus der Zeche, die mindestens gleiche Anzahl Kultur- und Eventbesucher das Areal an der Halterner Straße bevölkern. Die Macher um den Investor Tempelmann ließen mahnende Stimmen nie gelten. Jetzt, so die örtliche Presse, soll es (wieder) einen Neuanfang geben. Die Programmvorstellung ähnelt den vorherigen. Trotzdem kann man allen Beteiligten nur wünschen, dass da „endlich kontinuierlich Leben in die Bude kommt“. Da mit dem Bergbauverein aber ein agiler Kultur-Konkurrent in direkter Nachbarschaft auftritt, und die Stadt mit ihrem Polderprojekt ebenfalls die gleiche Zielgruppe anziehen will, ist Skepsis für das Creativ-Quartier angesagt. Eine lebendige Kulturlandschaft gehört zu den wichtigen Standortfaktoren einer Stadt. Dorsten lebt, aber die Gefahr sich zu verzetteln, schwebt über den gutwilligen Akteuren. Vielleicht wäre ein Kulturbeauftragter der Stadt, der ein unverwechselbares Gesamt-Lippestadtkonzept mit allen Beteiligten entwerfen könnte, eine Überlegung wert.

Eigener Bericht

 
 

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