Wir schaffen das! - Schaffen wir das?

Bundespolitik

Wenn der Wunsch größer als die Realität ist – Ein Kommentar aus Rhade

Das Wort unserer Kanzlerin hat Gewicht. National und international. Der Satz „Wir schaffen das“ war spontan und richtig. Diese Bilder aus Ungarn und dem Mittelmeerraum waren und sind unerträglich. Die Rhader SPD hat sich mit dem Thema vor genau 4 Wochen sehr beeindruckend rational und auf hohem Niveau beschäftigt. Neben der uneingeschränkten Zustimmung zu „Wir schaffen das“, mischte sich die Sorge, dass wir den geweckten Erwartungen der Flüchtlinge überall auf der Welt auf Dauer nicht gerecht werden können. Jetzt stoßen wir an unsere Grenzen. (Wie doppeldeutig das klingt). Dorsten wird in diesen Tagen die 3. Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, die leerstehende Laurentiusschule in Lembeck, bereitstellen müssen. Eine gewaltige Herausforderung nicht nur für die Verwaltung. Parallel wird unsere Regierung und die Europäische Gemeinschaft schnellstens reagieren müssen. Denn das hält keine Volkswirtschaft, und keine hilfsbereite Gesellschaft aus, wenn das Land eine ungeordnete und ungesteuerte Zuwanderung in diesen Dimensionen verkraften muss. Bis die eingeleiteten und diskutierten internationalen Maßnahmen greifen, sollten wir unsere positive, humane Grundeinstellung nicht über Bord werfen. Die Menschen, die es bis zu uns geschafft haben, können nichts dafür, dass die Welt aus dem Ruder läuft.

 
 

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