Wo ein Wille ist ....

Kommunalpolitik

Toll! Die Senioren haben den Verkehr und die Gefahren direkt vor der Tür. Ein Planungsfehler, sagt die Rhader SPD.

Ein Leserbrief an die Dorstener Zeitung

Nicht das „W“ wie Wahlkampf sondern das „W“ für Wachrütteln*) veranlasst mich, diesen Leserbrief zu schreiben.
Der heutige Bericht, dass die Bewohner und Besucher des Mantra-Seniorenzentrums in Rhade einen sicheren Überweg vor ihrem Domizil fordern, muss die Stadt endlich auch wachrütteln.

Das Bedauern der Pressesprecherin, dass die von den Senioren geforderten Sicherheitsmaßnahmen nicht im Einflussbereich der Stadt lägen, ist nur die halbe Wahrheit. Schon bei der Bauplanung und Ausführung hätte ein sicherer Überweg, in welcher Form auch immer, Grundlage des Verfahrens sein müssen. Dann wären die inzwischen jahrelang andauernden Diskussionen „Schnee von gestern“.
Das hat nicht nur die örtliche SPD (Rahmenplanberatung) mehrfach vorgetragen, das ist auch vom Seniorenbeirat entsprechend unterstützt worden. Und warum passiert nichts? Weil jetzt der Schwarze Peter von einer Amtsstelle zur nächsten gereicht wird. Oder, was ich inzwischen vermute, da wird gar nichts weiter gereicht. Da wird achselzuckend die Gefahrenquelle ignoriert und ansonsten auf die formale Rechtslage verwiesen. So geht das aber nicht. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, sagt der Volksmund. Und hier hat er Recht.

Dirk Hartwich

*) In der heutigen Ausgabe der Dorstener Zeitung wird auch über den Besuch des CDU-Fraktionsvorsitzenden (NRW-Landtag) Laumann berichtet. Und von hier wurde das Wortspiel "W kein Wahlkampf, dafür W wie Wachrütteln" übernommen.

 
 

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