Ohne die Dorstener SPD gäbe es die neue städtische Netzgesellschaft nicht.
Eine Ära in der Stadtverwaltung endet
Eigentlich hat er seinen offiziellen Ruhestand schon seit längerer Zeit angetreten. Um aber die neue Dorstener Netzgesellschaft zu „stabilisieren“, hat Wolfgang Quallo freiwillig noch etwas Zeit und Engagement drangehängt. Jetzt übergibt er die Geschäftsführung an seine Nachfolgerin Elisabeth Kappe. Wir erinnern: Die Dorstener SPD hat vor einigen Jahren aufgezeigt, dass der Konzessionsvertrag mit RWE über die Stromnetze auf dem Lippestadtgebiet nicht verlängert, sondern künftig in eine eigene städtische Gesellschaft (Stadtwerke) überführt werden sollte. Nach langen intensiven öffentlichen und kontroversen Diskussionen, wurde die Stadtspitze mit Wolfgang Quallo, seinerzeit auch „Finanzminister“ Dorstens, überzeugt. Verhandlungen, die sich über Jahre hinzogen, endeten zwar nicht in eigenen Stadtwerken, aber in einer Kooperationsgesellschaft mit RWE, die der Stadt ein sattes jährliches Plus von fast einer halben Million Euro einbringt. Die Rhader SPD hat diesen Prozess mit angestoßen und konstruktiv begleitet. In Wolfgang Quallo hat sie besonders auf diesem Feld einen aufgeschlossenen, offenen und fairen Gesprächspartner zur Seite gehabt. Wir wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt ohne Verwaltungsarbeit alles Gute und seiner Nachfolgerin eine erfolgreiche Fortführung des begonnenen kommunalen Energieumstiegs. Eigenständige Stadtwerke müssen nach wie vor das Ziel sein. Und dass die SPD einen wesentlichen Anteil an der geschilderten Erfolgsgeschichte hat, sollte auch nicht ganz unerwähnt bleiben.
Eigener Bericht