Zur Erinnerung: Dorstener Krankenhaus wartet immer noch auf komplette Bestandssicherung

Gesundheit

Eine Klärung vor der Kommunalwahl ist angebracht - Ein örtlicher Rettungssanitäter bringt es auf den Punkt

Die Pläne, dem Dorstener Krankenhaus funktionierende Fachabteilungen zu streichen, haben einen berechtigten Aufschrei der Empörung in Dorsten ausgelöst. Und zwar parteiübergreifend und beeindruckend von der gesamten Stadtgesellschaft begleitet. So wurde immerhin erreicht, dass der „rechtskräftige Feststellungsbescheid“ der Streichung, nochmals überprüft werden soll. Eine gute Nachricht, die den entstandenen „Druck vom Kessel“ reduzierte. Auch die mehrfach parallel vom Rathaus öffentlich geäußerte Erwartung, dass wohl alles gut wird, darf als Wunschdenken positiv bewertet werden. Nun darf sich die Wartezeit bis zu einer endgültigen Entscheidung aber nicht endlos hinziehen. Um dem Eindruck entgegenzutreten, dass der Kommunalwahl-Termin in 4 Wochen ein Grund sein könnte, die möglicherweise schlechten Nachrichten für Dorsten sprachlos überbrücken zu wollen, ist eine klare Aussage der schwarz-grünen NRW-Landesregierung überfällig. Ein örtlicher Rettungssanitäter liefert die bestechendste Begründung für den Erhalt der vom Rotstift der Landesregierung betroffenen Fachabteilungen in einem Satz: „Man baut eine neue Rettungswache in Lembeck, damit man schneller am Einsatzort ist, und wir sollen dann mit dem Notfallpatienten am Krankenhaus vorbeifahren.“

 
 

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