Die Fassade bröckelt - das wahre Gesicht von J. Rüttgers
Jürgen Rüttgers ist seit 2005 Ministerpräsident von NRW. Doch die Bürger dort kennen ihren Ministerpräsident mit einem Doppelgesicht: Zum einen inszeniert sich Rüttgers als selbsternannter „Arbeiterführer“, der behauptet, für die kleinen Leute zu sprechen. Zum anderen ist er jedoch
ein eiskalter Machtpolitiker ohne Werte und Anstand, der Arbeitnehmerrechte abschafft, für Dumping- Löhne steht und Steuersenkungen für Besserverdienende mitbeschließt. Rüttgers, Landesvater und Rau- Nachfolger?
Ressentiments gegen Rumänen, Chinesen und Inder
Der ehemalige SPD-NRW-Ministerpräsident
Johannes Rau stand für Versöhnen statt Spalten.
Rüttgers steht für den Gegenteil: Spalten statt Versöhnen. Rüttgers geht mit Parolen gegen Ausländer auf Stimmenfang und begab sich damit auf Möllemanns Spuren.
Über rumänische Arbeiter sagte er: „In Rumänien kommen die Arbeiter nicht wie unsere Arbeitnehmer hier in NRW morgens um sieben Uhr und bleiben solange wie Betrieb ist. Die kommen, wann sie wollen und gehen, wann sie wollen.“ Auch für mögliche chinesische Investoren hatte er eine Parole auf Stammtischniveau parat: „Wenn die dann nicht endlich in Duisburg investieren wollen, dann werden die auch noch gewürgt, so lange bis sie Duisburg schön finden.“ Neu sind solche Töne von Rüttgers nicht. Im Landtagswahlkampf 2000 zog er mit dem Spruch: „Kinder statt Inder“ in den Wahlkampf.