Wir leben in Rhade - also engagieren wir uns für Rhade

Kommunalpolitik

Rhade hat eine über 500jährige Geschichte. Um attraktiv zu bleiben muss analysiert und weiter entwickelt werden.

Workshop „Stadtentwicklungsplanung Rhade“
Beispiel: Arbeitsgruppe Stadtentwicklung und Gestaltung
(Teil 4)

In dieser Arbeitsgruppe versuchten die freiwilligen Mitglieder zunächst eine Zielformulierung zu finden. Was wollen wir aus Rhade machen? In welche Richtung sollten wir denken? Mehr Wohnen? Abkapselung nach außen?

Es war schon spannend, welche Ideen produziert wurden. Schnell wurde aber klar, dass Rhade mehr sein muss als eine reine Wohn-, Schlafstadt.
Und eine mögliche Zielformulierung wurde auch schon zur Diskussion gestellt:

Rhade, ein Stadtteil von Dorsten, mit bester Lage im Grünen und hohem Wohn- und Freizeitwert, attraktiv für Naherholung und die Vermarktung regionaler Produkte

Um eine neue, moderne Rahmenplanung für Rhade zu entwickeln, müssen alle Aspekte, auch die aus den parallel tagenden Arbeitsgruppen nach und nach einfließen. „Es kommt auf die funktionierende Wechselwirkung an“, so ein Diskussionsbeitrag. Als Beispiel wurde der Zusammenhang von Wohnbebauung und Infrastruktur (Kindergarten, Schule, Arzt, Friedhof, Sportstätten …..) genannt.
Spinnt man den Faden weiter, kommt eine Verkehrsführung hinzu, die viel mehr als bisher nicht nur den Blick des Autofahrers berücksichtigt.
Das heißt im Klartext, dass jeder Planungsschritt daraufhin abgeklopft werden muss, welche möglichen Folgen sich für einen anderen Dorfbereich ergeben könnten.
Hier eine neue Gewerbeansiedlung – dort ein daraus resultierender Geschäftsleerstand. So soll es nicht sein.
Wichtig war den Teilnehmern auch, dass alle Bevölkerungsgruppen „mitgenommen“ werden müssen. Ob Mehrgenerationenhaus oder die Neugestaltung des Dorfkerns mit Debbingstraße oder eine kreative Bestandssicherung der vorhandenen Bausubstanz, – eine Maßnahme muss die andere ergänzen. „Dann haben wir es geschafft, aus Rhade auch in Zukunft einen lebens- und liebenswerten „Aufenthaltsraum“ zu machen“, lautete ein vorläufiges Fazit.
Der historische Dorfkern hat es der Arbeitsgruppe besonders angetan. Hier gibt es ein Potenzial, dass noch gehoben werden sollte. Ob Denkmalschutz oder eine Gestaltungssatzung (Bauen und Bewahren auf dem Lande), an Ideen mangelte es nicht.
Zu kurz war die vorgegebene Zeit, um alle Aspekte abzuwägen und gemeinsam weiter zu entwickeln. Diese Arbeitsgruppe war dann auch spontan bereit, es nicht nur bei diesem Workshop zu belassen, sondern sich wieder zu treffen. Über das tatsächliche Ob und Wie soll dann entschieden werden, wenn die Verwaltung „ihre Hausaufgaben (Protokoll)“ gemacht hat.
Gespannt warten jetzt alle, was sich davon im Protokoll der Verwaltung wiederfindet und was der 7er-Arbeitskreis (Unterausschuss des Stadtrates – 3 CDU, 2 SPD, 1 Grüne, 1 FDP) daraus macht.
Eine Übersicht der SPD-Vorschläge zum Thema Verkehr ist im Artikel „Workshop Stadtteilrahmenplan Rhade, Der Auftakt ist gelungen“ vom 25.11.2010 nachzulesen.

Wird fortgesetzt.

 
 

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