Ein eigenes Rhader Kulturprogramm. Das wäre wünschenswert und ein Mosaikstein zu mehr Bildung. Hier ein Kindertheater.
Workshop „Stadtentwicklungsplanung Rhade“
Beispiel: Arbeitsgruppe Soziales – Bildung (Teil 5)
Investitionen in die Bildung sind Zukunftsinvestitionen. Eine Binsenweisheit. Trotzdem muss gerade diesem Planungsfeld eine höchste Priorität eingeräumt werden. Und das taten die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe mit großem Elan.
Die Rhader Entwicklungsplanung muss so ausgerichtet sein, dass durch junge Familien Kindergartengruppen und Grundschule am Ort gesichert sind, so der Tenor. Also müssen kontinuierlich Bebauungspläne entwickelt werden, die diese Zielgruppe im Visier haben.
Um unsere Kinder so früh wie möglich mit der örtlichen Natur in Verbindung zu bringen, wurde auch vorgeschlagen, so genannte Waldkindergartengruppen zu bilden. Das kostet nichts – bringt aber einen unschätzbaren Mehrwert für die Entwicklung der Kinder.
Ein Blick wurde auch auf die Rhader Jugend geworfen. Das Jugendheim und alle Rhader Vereine leisten eine vorbildliche Arbeit, die aber viel besser koordiniert werden könnte.
Ein attraktives Sportzentrum, hier gab es konkrete Erweiterungsideen, wäre eine Riesenchance, noch mehr Jugendarbeit zu leisten und in dem parallel zu entwickelndem sanften Tourismuskonzept einen tollen Anlaufpunkt auszuweisen.
Gleichberechtigt sind aber auch die Senioren des Ortes zu beachten. Die demografische Entwicklung wird auch in Rhade vorhersehbare Strukturänderungen mit sich bringen. Also ist eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenkreis, der Kirchengemeinden und den aktiven Nachbarschaften ein Muss.
Bildung ist aber ein weites Feld, das nicht an der Schulhofgrenze endet. Bildung ist auch Kultur. In Zusammenarbeit mit den Vereinen sollte es möglich sein, ein breit gefächertes Angebot den Rhadern anzubieten und eventuell als Abonnement auch zu „verkaufen“.
Leere Stadtkassen sind eine Last. Aber - sie bieten auch die Chance mit kreativen Ideen und bürgerlichem Engagement, ein neues WIR-Gefühl zu schaffen. Die in Teilbereichen funktionierenden Spielplatzpatenschaften sind dafür ein Beleg. Sie können aber auch erweitert werden, meinen die Arbeitsgruppenteilnehmer.
Gespannt warten jetzt alle, was sich davon im Protokoll der Verwaltung wiederfindet und was der 7er-Arbeitskreis (Unterausschuss des Stadtrates – 3 CDU, 2 SPD, 1 Grüne, 1 FDP) daraus macht.
Eine Übersicht der SPD-Vorschläge zum Thema Verkehr ist im Artikel „Workshop Stadtteilrahmenplan Rhade, Der Auftakt ist gelungen“ vom 25.11.2010 nachzulesen.
Wird fortgesetzt.