Zwischenbilanz III
Heute: Sozial- und Bildungspolitik – Frühkindliche Entwicklung
Am Ende einer kompletten Legislaturperiode wird Bilanz gezogen. Sie dient den Wählern als Orientierung. Abwahl oder Wiederwahl?
Die rot/grüne Landesregierung kann wegen der überraschenden Neuwahlen am 13. Mai nur eine Zwischenbilanz vorlegen. Die kann sich aber sehen lassen. Daran muss man mal erinnern.
„Für uns bleibt es dabei: Wir wollen unsere Kinder früh fördern, damit sie später ein selbstbestimmtes Leben führen können. Wir investieren in Bildung, um soziale Folgekosten zu verhindern. Das ist verantwortungsvolle Politik für Nordrhein-Westfalen.“
Ein Zitat, das als Versprechen gilt.
Hannelore Kraft hat sich früh positioniert und die Investitionen in Bildung als gesellschaftspolitische Zukunftsaufgabe gegen viele Unkenrufe und Widerstände durchgesetzt.
Heute bilanzieren wir: Versprochen – Gehalten!
So wurden die Elternbeiträge für das letzte Kindergartenjahr komplett gestrichen, die Personalsituation verbessert, die Elternrechte gestärkt und die Förderung behinderter Kinder ausgebaut.
„Wir wollen kein Kind zurück lassen“, heißt es dazu von Hannelore Kraft.
Durch die frühe Förderung der Kinder und den Einsatz entsprechender Finanzmittel werden so die richtigen Weichen für eine eigenständige Zukunft gestellt. „Wer das nicht erkennt oder nicht will, wird später deutlich mehr draufzahlen“, so die einhellige Einschätzung von Fachleuten.
Hannelore Kraft hat mit der Kombination von frühkindlicher Bildungs- und vorbeugender Sozialpolitik ein unübersehbares Zeichen gesetzt. Dass das aber nicht das Ende der Fahnenstange sein kann, leuchtet jedem ein.
„Wenn Schul- und Hochschulbildung kostenlos ist, dann muss das auch für die frühkindliche Bildung generell gelten“, so eine nachvollziehbare Einschätzung junger Eltern aus Dorsten.
Damit die eingeschlagene Richtung beibehalten und ausgebaut wird, muss es am 13. Mai heißen:
Wiederwahl! Die positive Zwischenbilanz lässt tatsächlich keine andere Wahl.
Dirk Hartwich