Königin ohne Land - Merkels Chronik des Scheiterns

Bundespolitik

Bundestagswahl - Da geht was - SPD-Aussichten werden immer besser

Der erneute Wahlerfolg von Rot-Grün bei der Niedersachsen-Wahl macht die Risse im bröckelnden Machtgefüge von Angela Merkel deutlich sichtbar: Seit 2009 ist es für Merkels schwarz-gelbe Wunschkoalition bereits die zwölfte Landtagswahl in Folge, in der CDU und FDP verlieren.

Niedersachsen
20. Januar 2013: Das Bundestagswahljahr beginnt mit einem Knall: SPD und Grüne gewinnen mit Stephan Weil nach einer spannenden Nacht die Wahl in Niedersachsen! Die CDU verliert trotz Turbo-Wahlkampfeinsatz von Merkel mit minus 6,5 Prozent deutlich an Stimmen. Merkels Kronprinz David McAllister muss seinen Schreibtisch in der Staatskanzlei in Hannover räumen. Die FDP kommt mit Leihstimmen von der CDU auf knapp 10 Prozent.
Nordrhein-Westfalen
13. Mai 2012: Riesenjubel in Düsseldorf: Die rot-grüne Koalition von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) entscheidet die vorgezogene Landtagswahl klar für sich! SPD und Grüne holen mit 39,1 Prozent (SPD) und 11,3 Prozent (Grüne) die absolute Mehrheit! Die CDU erreicht mit 26,3 Prozent hingegen ihr schlechtestes Ergebnis in NRW überhaupt. Binnen zwei Landtagswahlen verlieren die Christdemokraten 18,5 Prozent der Wählerstimmen. Der CDU-Spitzenkandidat und damalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen legt auf Druck von Angela Merkel anschließend alle Ämter nieder und wird regelrecht vom Hof gejagt.
Schleswig-Holstein
6. März 2012: Der Norden wird rot-grün-blau! Die SPD holt 30,4 Prozent und bildet mit Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband die sogenannte „Schleswig-Holstein-Ampel“. Torsten Albig (SPD) wird neuer Ministerpräsident. Die aufgrund einer verlorenen Vertrauensfrage von CDU-Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen nötig gewordene, vorgezogene Landtagswahl beschert Schwarz-Gelb so eine weitere Niederlage.
Saarland
25. März 2012: In Deutschlands kleinstem Flächenland stehen Neuwahlen an, nachdem die hoffnungslos zerstrittene Jamaika-Koalitionaus CDU, FDP und Grünen zerbricht. Die SPD verbessert ihr Ergebnis mit 30,5 Prozent deutlich und geht anschließend – wie bereits im Vorfeld vereinbart – in eine Große Koalition unter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Mit nur 1,2 Prozent verpasst die FDP den Einzug in den Landtag deutlich.
Berlin

18. September 2011: Die SPD schließt das Superwahljahr 2011 mit einem weiteren Triumph ab: Klaus Wowereit kann in Berlin weiterregieren. Die Sozialdemokraten gewinnen die Abgeordnetenhauswahl klar und bilden eine Große Koalition. Die FDP fliegt mit nur 1,8 Prozent schon zum fünften Mal in diesem Jahr aus einem Landtag!
Mecklenburg-Vorpommern

4. September 2011: Triumph für SPD und Grüne, Schlappe für Merkels CDU und ein weiteres Fiasko für die FDP: Die krisengeschüttelten Liberalen fliegen zum vierten Mal in diesem Jahr aus einem Landesparlament. SPD-Ministerpräsident Erwin Sellering regiert in einer Großen Koalition weiter.
Bremen

22. Mai 2011: Klarer Sieg für Rot-Grün: Die seit 2007 regierende rot-grüne Koalition von Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) wird bei der Bürgerschaftswahl gestärkt. Die CDU kommt nach deutlichen Verlusten mit dem schlechtesten Ergebnis seit fünf Jahrzehnten hinter den Grünen auf den dritten Rang. Die FDP fliegt zum dritten Mal in diesem Jahr aus einem Parlament. 


Baden-Württemberg
27. März 2011: Eine historische Wahlniederlage für die CDU: Nach 58 Jahren verliert sie die Macht im einstigen Stammland. Die Grünen landen knapp vorne und übernehmen gemeinsam mit der SPD die Regierung. Winfried Kretschmann (Grüne) und Nils Schmid (SPD) führen seither das Land. CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus muss gehen und verschwindet in der politischen Versenkung.
Rheinland-Pfalz
27. März 2011: Kurt Beck hat es wieder geschafft. Die CDU versucht, den am längsten amtierenden Ministerpräsidenten aus dem Amt zu vertreiben – und verhebt sich erneut. Die FDP und die Linke scheitern an der 5-Prozent-Hürde und sind erst gar nicht im Landtag vertreten. Mittlerweile hat Kurt Beck das Amt aus gesundheitlichen Gründen an Malu Dreyer übergeben.
Sachsen-Anhalt
20. März 2011: Klatsche für Schwarz-Gelb: CDU und FDP verlieren zusammen 6,6 Prozentpunkte, die FDP fliegt ganz aus dem Parlament. SPD und Grüne legen um 3,6 Prozentpunkte zu. Nach der Wahl setzt die SPD die Regierung mit der CDU fort.
Hamburg
20. Februar 2011: Ein historisches Ergebnis: Die SPD holt mit Olaf Scholz bei der Bürgerschaftswahl die absolute Mehrheit von 48,3 Prozent! Die CDU hingegen verliert bei den vorgezogenen Neuwahlen fast die Hälfte ihrer Wählerinnen und Wähler. Die Christdemokraten fahren das schlechteste Wahlergebnis bei einer Bürgerschaftswahl ein. Notwendig wurde die Wahl, weil die schwarz-grüne Koalition nach dem Rücktritt von CDU-Bürgermeister Ole von Beust an internen Querelen zerbrach.
Brandenburg
27. September 2009: Die CDU unterliegt am Tag der Bundestagswahl in Brandenburg der SPD unter Matthias Platzeck. Der bildet eine Koalition mit der Linkspartei und zieht so einen Schlussstrich unter die seit 1999 bestehende Große Koalition unter Führung der Sozialdemokraten.

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