Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Kommunalpolitik

Wer etwas bewegen will, muss sich einmischen und auch mal gegen den Strom schwimmen

Lembeck schaut nach Rhade

Da hat mal einer Luft abgelassen. Einer, der mal Lembecker war und nun im Zorn zurück blickt. Nicht mit offenem Visier sondern anonym im Netz. Das fand eine Dorstener Zeitung so interessant, darüber zu berichten. Erstaunlich der Hinweis, dass der Autor der Redaktion bekannt sei. Nun denn. Worum geht es eigentlich?
Geschäftsleerstände, Bevölkerungsrückgang, keine Restaurants – kurz, tote Hose. Und dann der Querverweis auf Rhade. Hier wurde wenigstens ein Zukunftsplan erarbeitet. Na bitte. Da sind unsere langjährigen Aktivitäten, einen Rahmenplan für Rhade zu erstellen, sogar außerhalb der Stadt aufgefallen.

Die viel zu pauschale Kritik könnte auf fast jede Stadt oder jedes Dorf in der Umgebung passen. Es ist leider so einfach, von außen Ratschläge zu geben. Besser wäre, wie in Rhade, selbst anzufassen.
Das ist nämlich das eigentliche Dilemma. Viel zu viele, die mitmachen könnten, nein müssten, wählen den Rückzug ins Private und jetzt noch ins Anonyme. Nee, so geht das auf Dauer nicht gut. Weder in Lembeck, noch in einer anderen Stadt.
Rhade kommt im Moment gut weg. Das ehrt uns. Aber wenn auch hier immer weniger anpacken, ist der gesellschaftspolitische Abstieg vorprogrammiert.

 
 

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