WAHNSINN! Heute vor 25 Jahren …

Bundespolitik

Ohne Willy Brandt und die SPD gäbe es den Mauerfall nicht

Tränen der Freude fließen. In West wie Ost. Die Einmauerung der DDR bröckelt nicht nur, sie fällt in sich zusammen. Heute vor 25 Jahren konnten über 4000 DDR-Bürger, die sich in die westdeutsche Botschaft in Prag geflüchtet hatten, ausreisen. Der damaligen Außenminister Genscher überbrachte die fantastische Botschaft. Die DDR war am Ende. Was folgte wird am 3. Oktober gefeiert. Die deutsche Wiedervereinigung.

Wandel durch Annäherung. Das war, in den 70er Jahren, der Leitsatz der Ostpolitik des unvergessenen Kanzlers Willy Brandt und der SPD. Egon Bahr, so genannter Chefunterhändler des Kanzlers, schaffte mit großem diplomatischen Geschick, Verträge mit der damaligen Sowjetunion und den Nachbarstaaten im Namen der Bundesrepublik Deutschland abzuschließen. Diese vertrauensbildenden Maßnahmen waren das Fundament der heute zu feiernden Wiedervereinigung. Hans-Dietrich Genscher soll seine verdiente Ehrung genießen. Aber der deutschen Sozialdemokratie gebührt in erster Linie unser aller Dank für eine vorausschauende Politik, die nicht an der Ländergrenze stoppte, sondern aus Gegnern Partner machte.

Mehr Diplomatie wagen! Frank Walter Steinmeier, SPD-Außenminister versucht, das internationale Erbe Willy Brands mit viel Fingerspitzengefühl zu retten. Heute steht Europa vor Konflikten, die lange als überwunden galten. Heute ist der Tag an dem wir feiern dürfen. Heute ist aber auch der richtige Zeitpunkt, nach vorne zu schauen und wieder mit dem Kernsatz Willy Brandts und der SPD, Wandel durch Annäherung, zu beginnen.

Eigener Bericht

 
 

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