
Ohne Nachwuchs geht es in keinem Verein. Das trifft auch auf alle Parteien zu. Die SPD macht da keine Ausnahme.
„Stillstand ist die Vorstufe zum Abstieg“, so plakativ heißt es in einem Arbeitspapier der Rhader Sozialdemokraten, die sich am kommenden Donnerstag, 9. Oktober um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick, Lembecker Straße zur monatlichen Versammlung treffen werden. Dann geht es um die Fortführung der im September begonnenen Diskussion über die Zukunft politischer Parteien, die sich in einem rasanten Umbruch befinden. Während sich einige zerlegen (Piraten) oder dabei sind in der Versenkung zu verschwinden (FDP), ringen andere mit dem demografischen Wandel. Es gehört zu den Wahrheiten, dass die so genannten etablierten Parteien, die mit weniger und älteren Mitgliedern das gesamte gesellschaftspolitische Spektrum abdecken sollen, an personeller Überforderung leiden. Das Vakuum nutzen neue Parteien am politischen Rand, wie die AfD, die (noch) mit so genannten populistischen Überschriften punkten und ohne ein umfassendes Programm auftreten können.