Bundespolitik Die linke Infiltrata 
(Mit der unterwanderten Linken ist kein Staat zu machen)

Die Berliner SPD wäre von allen guten Geistern verlassen, wenn sie eine Koalition mit der von Clan-Bruderschaft, Antisemiten und Putin-Hörigen infiltrierten Partei der Berliner Linken einginge. Mit Elif Eralp, aber vor allem mit Ferat Kocak, Ahmed Abed und Konsorten, ist kein Staat zu machen, auch kein Stadtstaat wie Berlin zu führen. Der angekündigte Personalabbau bei der Polizei, die vorgesehene Abschaffung des Verfassungsschutzes und das Vorhaben der erleichterten Einbürgerung ohne Sprach- und Integrationstests wären eine Gefährdung der inneren Sicherheit. Aber nicht nur im Hinblick auf Migration, Integration und Sicherheitsinteresse sind die Forderungen der Berliner Linken katastrophal und somit völlig inakzeptabel, sondern das gilt auch für ihr Verstaatlichungsprogramm, also die Enteignung von Wohnungsbau-Unternehmen. Diese wären rechtlich nur schwer durchsetzbar. Sie würden zudem selbst dann, wenn sie rechtskonform wären, viele Jahre zur Umsetzung brauchen und somit die aktuelle Wohnungsnot nicht lindern. Sie sind darüber hinaus ohnehin nicht finanzierbar. Ein wie auch immer geartetes Zusammengehen mit der Linkspartei in Berlin wäre ein Hochrisikospiel und völlig verantwortungslos.

Kommentar von Friedhelm Fragemann, langjähriger Fraktionssprecher der SPD im Dorstener Stadtrat

Veröffentlicht am 08.10.2026

 

Gesellschaft Die Lage der SPD aus Sicht eines einfachen Mitglieds

Der Grund, Mitglied der SPD zu werden, ist schnell erzählt. Neben der deutschen Geschichte, es waren Sozialdemokraten, die sich u. a. gegen den Faschismus der Nazis positioniert haben, war es insbesondere die soziale Ungerechtigkeit zwischen denen da oben und uns da unten, die die Entscheidung leicht machte. Für ihre Überzeugung wurden Sozis in der Vergangenheit verfolgt, eingesperrt und umgebracht. Letztlich setzte sich ihre Ideologie durch, die von Gleichheit, Solidarität und Freiheitswillen geprägt war. Unter den Kanzlern Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Olaf Scholz war die soziale Frage immer auch ein Kernelement der deutschen Politik. Zur Wahrheit gehört aber dazu, dass die damit einhergehende Verbesserung in allen Bereichen der Gesellschaft zu einer gewissen Sattheit führte. Festzumachen an weniger Engagement der Mitglieder. In der Folge wuchsen zwar die Ansprüche, parallel fehlten aber Persönlichkeiten, die über den Tag hinaus Perspektiven verständlich erklären konnten. Die SPD büßte so an Attraktivität ein. Heute fehlen junge Mitglieder, die das fortführen, was vor über 160 Jahren begann, nämlich sich für mehr Gerechtigkeit auf allen Ebenen einzusetzen. Wer genau hinsieht, erkennt, dass die beginnende Bedeutungslosigkeit oben ihren Anfang genommen hat und unten, auch in Dorsten, nicht mehr schöngeredet werden kann. „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“, lautet ein Sprichwort. Wie wahr!

Veröffentlicht am 07.10.2026

 

Bildung & Forschung IQ-Wert sinkt weltweit. Was läuft da schief?

Nur wer (noch) lesen kann, versteht die Zusammenhänge

Intelligenz ist einigermaßen messbar. Nur ein Wert signalisiert in Vergleichen, ob wir dazugelernt haben, stagnieren oder uns sogar im Sinkflug befinden. Neueste internationale PISA-Zahlen beweisen tatsächlich, dass es abwärts geht. Und zwar dramatisch schnell. Egal in welchem Land, fast unabhängig von Finanzen, Schulsystemen, Migration und gewesener Pandemie. Das war so bisher nicht bekannt. Die deutliche Wendemarke legen forschende Wissenschaftler ins Jahr 2012. Seit über hundert Jahren, nach erstmaliger Anwendung des IQ-Messwertes zeigte die Linie kontinuierlich nach oben. Dann die Stagnation und der Absturz. Wir sind im Jahr 2012 angekommen. Das Jahr, als das Smartphone seinen weltweiten Siegeszug antrat. Parallel sank die Lesezeit, die Handy-Nutzungsdauer stiegt bei jungen Menschen auf heute rund 4 Stunden. Täglich! Weniger lesen, kaum noch selbst schreiben, verändert unsere Gehirnleistung negativ. Wer sich nicht bewegt verliert Muskelkraft. Wer das Lesen auf WhatsApp-Niveau reduziert, das Schreiben dem Sprachmodus übergibt und seit kurzer Zeit das Denken an KI auslagert, sendet fatale Signale an sein Gehirn. Bestimmte Bereiche, die dort nicht mehr angesprochen werden, stellen ihre Arbeit ein. Das müsste eigentlich jeder Leser verstehen. Die fatalen Folgen sind wirklich nachzulesen. Wenn er oder sie noch lesen kann.

Eigener (kurzer) Text auf Grundlage des umfangreichen ZEIT-Artikels „Werden wir immer dümmer?“ vom 10. September 2026

Veröffentlicht am 06.10.2026

 

Es war einmal ein Gasthaus und ein zentraler Treffpunkt. Auch für die Rhader SPD-Jahrzehnte lang. Foto Jürgen Heinisch Stadtentwicklung Abbruch und Aufbruch in Rhade

Rhade hat was. Eine Insel im Grünen mit Zukunftspotenzial. Aus dem jahrhundertealten Dorf entwickelt sich seit 1975, dem Zeitpunkt der kommunalen Neuordnung, der Dorstener Stadtteil Rhade. Die ersten Weichen stellte der Bezirksausschuss, ein Unterausschuss des neuen Stadtrates. Ende der 1990er Jahre wurde er aufgelöst. Die offizielle Version lautete, er habe sein Ziel erreicht. Inoffiziell, und der Wahrheit ein Stück näher: er wurde zu unbequem. Seither werden die Bürger immer mal wieder gefragt, wie sie sich ein zukunftsfähiges Rhade vorstellen. Externe Planungsgruppen sind Stammgäste im Rathaus. Herausgekommen sind Pläne, die im Rahmen vieler Förderprogramme umgesetzt werden (sollen). Parallel verschwinden nach und nach Rhader Gebäude-Urgesteine. Für das Carola-Martius-Haus verschwand das alte Pastorat, die Debbingstraße hat ihr Gesicht total verändert, das Gasthaus Pierick und das Gebäude der Volksbank befinden sich aktuell unter der Abrissbirne. Der örtliche Bäcker ist nicht mehr, aus der Apotheke wurde die Sparkasse Vest. Aus dem Forksbusch, eine ökologische Nische, soll sich nach und nach ein Treffpunkt aller Generationen entwickeln. Gegenüber existierte mal eine Autowerkstatt, stattdessen wirbt Raiffeisen um Tankkunden und Bistrogäste. Alles gut? Wenn da nicht weiter das ungelöste Problem des Durchgangsverkehrs wäre und der katastrophale Zustand der Radwege entlang der Erler- und Lembecker Straße. Stichwort Verkehrssicherheit/Fahrradstraße. Dieses Versprechen wartet seit Jahren auf Einlösung.

Rhades Entwicklung auf einen Blick

Veröffentlicht am 05.10.2026

 

Bundespolitik Die Linke und ihre ungelösten inneren Probleme

Mein Herz schlägt links. Dieser SPD-Anstecker hatte viele Jahre Hochkonjunktur. Das politische Fell des Bären teilten sich zu dieser Zeit drei Parteien. Neben der konservativen CDU/CSU und der liberalen FDP besetzte die SPD im Bundestag die linke Seite. Als die Grünen es erstmals ganz nach oben geschafft haben, nahm der Wettstreit, wer vertritt linke Positionen, Fahrt auf. In der Folge verlor die SPD junge und engagierte Mitglieder. Inzwischen haben die Grünen die Spontizone lange verlassen und zählen zu den etablierten Parteien. Linke Positionen? Eher nicht mehr. Dafür entwickelte sich aus der DDR-SED die PDS, häutete sich weiter über die WASG zur Linkspartei.PDS, spaltete sich weiter, um sich heute Die Linke zu nennen. Der Name soll Programm sein. Tatsächlich schafft sie es einerseits mit jungen Abgeordneten den Bundestag aufzumischen und bei Wahlen ziemlich erfolgreich abzuschneiden, Beispiel Berlin, andererseits ist ihre Mitgliederstruktur völlig unübersichtlich. Antisemitische Ansichten werden nur halbherzig zurückgewiesen, Islamisten werben mit direktem Zugang zu Bundestagsabgeordneten. Ist das links? Russland wird zwar als Aggressor gegenüber der Ukraine genannt, Waffenlieferungen zur Selbstverteidigung werden aber kategorisch abgelehnt. Ist das wirklich links? Meine Antwort fällt negativ aus. Mein Appell an alle jungen Wählerinnen und Wähler lautet, nicht nur das Bauchgefühl entscheiden zu lassen, sondern mal einen kritischen Blick in das Programm der Partei Die Linke zu werfen.

Rhader Wochenendkommentar

Veröffentlicht am 03.10.2026

 

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"Wir können Städte planen und bauen - aber die Menschen bringen die Wärme"

Holger Lohse, Dorstener Stadtbaurat a. D. Im Interview mit der Dorstener Zeitung

 

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