Kommunalpolitik Rhade mit offenen Augen

Der Ersteindruck (Teil 1)

Dorsten ist schön. Dorsten hat etwas, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt, aber lohnt, entdeckt zu werden. Der 1975er Zusammenschluss mehrerer, bislang selbständiger Orte zur Lippestadt, kann für alle als Gewinn gewertet werden, wenn … Ohne die Bemühungen der Rathausbelegschaft, des Stadtrates und aller ehrenamtlich tätigen Bürger und Bürgerinnen schmälern zu wollen, kommt ein kritischer Stadt- oder Dorfbesucher nicht an dem zuvor geschriebenen WENN vorbei. Würde jetzt eine nicht enden wollende Liste aller Auffälligkeiten, die jeder, der mit offenen Augen die Stadt an allen Ecken (und Kanten) quert, aufführen, würde schnell Langeweile, die in Desinteresse, vielleicht sogar Unverständnis umschlagen kann, aufkommen. Statt dessen soll heute nur ein Punkt herausgestellt werden, der seit Jahren darauf wartet, als Verbesserungsprojekt wachgeküsst zu werden. Wer Rhade (Stadtteil von Dorsten) aus Richtung Lembeck kommend, zu Fuß, mit dem Rad oder dem KFZ erreicht, wundert sich über ein Straßendorf, das im Eingangsbereich und besonders im Bereich zwischen der Stuvenberg-Kreuzung und den Bahnlinie zulässt (zu dulden?), auf dem schmalen Grünstreifen, der die Fahrbahn von dem Geh- und Radweg trennt, zu parken. Die abgestellten Fahrzeuge verdrängen das (lebens)wichtige Grün, engen den Geh- und Radweg ein, der in der Dunkelheit wegen fehlender Laternen bereits ein Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer darstellt. Die rot-weißen Baken, die den Straßenraum vom Geh-und Radweg trennen (sollen), sind nicht mehr vollständig vorhanden und teilweise in Schieflage, weil angefahren. Hinzu kommt eine, mit rot-weißen Sicherungsschranken versehene Gefahrenstelle, die seit Monaten nicht beseitigt, und auch nicht kontrolliert wird. Verkehrssicherungspflicht? Bekannt ist inzwischen, dass entsprechende Hinweise des gerade geschilderten Problems auch im Dorstener Rat- und dem Recklinghäuser Kreishaus angekommen sind. Antworten sind dagegen nicht bekannt.

Wird morgen mit Teil 2 fortgesetzt

 

Veröffentlicht am 20.02.2024

 

Altes Archivbild der Rhader SPD. Was hat sich geändert? Kommunalpolitik Rhades Verkehrsproblem ist die Lembecker- und Erler Straße

Der Kreis RE wird seiner Verantwortung nicht gerecht

Sie ist drei Kilometer lang, fast schnurgerade und gehört in den Verantwortungsbereich des Kreises Recklinghausen. Sie ist Autobahnzubringer, verkehrsreich und für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer gefährlich. Das alles ist seit Jahrzehnten bekannt. Mehrere externe und interne Planungsgruppen haben Verbesserungsvorschläge erarbeitet und dokumentiert. Alle parallel durchgeführten Bürgerbefragungen ergaben: „Der Durchgangsverkehr ist zu schnell. Hier muss etwas getan werden!“ Beschlüsse wurden gefasst, Vorort-Termine vorgenommen, Versprechungen gemacht. Tatsächlich sind es aber gut gemeinte Absichtserklärungen, deren Umsetzung von vielen Faktoren abhängig ist. Da sind u. a. die zu knappen Finanzen, fehlende Fachkräfte in den städtischen Verwaltungen und ausgelastete Baufirmen, die immer wieder zu Verzögerungen und neuen Prioritätenlisten führen. Das drängende Rhader Verkehrsproblem wird auf dem Durchführungs-Verschiebebahnhof hin- und her rangiert. Momentan scheint es auf einem Abstellgleis in Vergessenheit zu geraten. Ein Indiz dafür könnte sein, dass der Kreis Recklinghausen aktuell (wieder) signalisiert hat, Finanzprobleme zu haben. Die wichtigste Einnahmequelle ist die Kreisumlage, die die kreisangehörigen Städte Dorsten, Castrop-Rauxel, Datteln, Marl, Waltrop, Herten, Haltern, Gladbeck, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen zu leisten haben. Alles Städte, die unter eigenen Finanzproblemen leiden. Wer mit offenen Augen durch Rhade fährt oder geht, wird bestätigen, dass der Kreis RE trotzdem sofort Verantwortung für die Sicherheit in Rhade übernehmen muss!

Ein Rhader Appell, der am Dienstag und Mittwoch mit Beispielen fortgesetzt wird

Veröffentlicht am 19.02.2024

 

Bundespolitik Frage der Woche: Will die FDP die Ampel abschalten?

Veröffentlicht am 18.02.2024

 

Allgemein Vom Kipppunkt und dem Mythos, mit der Faust auf den Tisch zu schlagen

Wochenendgedanken aus Rhade

Gerät etwas in Schieflage, beginnt es erst zu rutschen, um dann zu fallen. Zum Beispiel wird so ein Glas, das auf einem wackligen Tisch steht, auf dem Boden in Scherben enden. Wer das Wort Glas gegen die Bezeichnung Politik austauscht, kann sehr gut beschreiben, wie aus besten Absichten ein Scherbenhaufen entstehen kann. Der sogenannte Kipppunkt kann in der Physik genau berechnet werden, in der Politik ist dazu in erster Linie Fingerspitzengefühl nötig. Das Heizungsgesetz der Bundesregierung, nicht nur gut gemeint, sondern auch wegen der unaufhaltsam voranschreitenden Klimaprobleme nötig, wurde zum Kipppunkt der Ampelregierung unter dem sozialdemokratischen Bundeskanzler Olaf Scholz. Schlecht vermittelt, immer wieder nachgebessert, begann der Zweifel an der Arbeitsweise der drei  „ungleichen Brüder“ SPD, GRÜNE, FDP.  Plötzlich drehten die Vorschusslorbeeren in gnadenlose Kritik. In der Folge fielen die Umfragewerte ins fast Bodenlose. Dass die Opposition, im Schlepptau mit Teilen der Medien, genüsslich überzieht und selbst vor persönlichen Herabsetzungen nicht zurückschreckt, führt letztendlich zu der weit verbreiteten Ansicht, Politik sei ein schmutziges Geschäft. Wer aber glaubt, dass sich die innenpolitischen und globalen Probleme dadurch lösen lassen, dass der Kanzler mal richtig mit der Faust auf den Tisch schlagen müsste, irrt gewaltig. Um den Kipppunkt wieder zum Positiven zu erreichen, ist neben Fingerspitzengefühl, Teamarbeit der Regierung, auch eine kontinuierliche Kommunikation auf allen Ebenen alternativlos.

Veröffentlicht am 17.02.2024

 

Landespolitik Drei Fragen an Sandy Meinhardt, Mitglied im NRW-Landtag und der SPD

Die Dorstener politische Landschaft wird durch die Sozialdemokratin Sandy Meinhardt, die aktuell als sogenannte Nachrückerin in den NRW-Landtag berufen wurde, erheblich aufgewertet. Wir gratulieren herzlich und werden die neue Landtagsabgeordnete tatkräftig unterstützen und in ihrer Arbeit begleiten.

1. Frage: Wie groß war die Überraschung, plötzlich Mitglied der SPD-Fraktion im Landtag zu sein?

Sandy Meinhardt: PLÖTZLICH trifft es ganz genau. Man weiß zwar, wo man sich auf der Landesliste befindet, jedoch hat man das nach zwei Jahren nicht mehr immer präsent. Die Überraschung war also sehr groß. 

2. Frage: Wie war der erste Eindruck, nun zum Team der NRW-SPD-Fraktion zu gehören?

Sandy Meinhardt: Wenn man neue Aufgaben in einem neuen Team beginnt, ist man aufgeregt und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Innerhalb der Fraktion wurde ich durchweg freundlich empfangen und bekomme von allen Seiten Unterstützung, damit ich in meinem neuen Aufgabenbereich gut hereinwachsen kann. Hier beweist sich, das "S" in SPD steht nicht nur als Aushängeschild für "Sozial", sondern wird auch so praktiziert.

3. Frage: Wie wird deine Kommunikation mit den Dorstener Wahlberechtigten aussehen? a) per Newsletter? b) über die Sozialen Medien? c) Durch Sprechstunden mit Direktkontakten in allen Dorstener Stadtteilen?

Sandy Meinhardt: Mein Bestreben ist es, alle 3 Kommunikationsebenen zu nutzen. Wobei mir der direkte Austausch immer der Liebste sein wird.

Wird fortgesetzt

 

Veröffentlicht am 16.02.2024

 

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