Ortsverein SPD-Rhade trifft sich zur Mitgliederversammlung

Donnerstag, 13. Juni 2024, 18:30 Uhr, im Gasthaus Finke, „Zur alten Mühle“, Lembecker Str. 118, 46286 Dorsten-Rhade.

Die Tagesordnung:

  • Begrüßung durch den Vorsitzenden Christoph Kopp
  • Kandidat für die Bundestagswahl 2025, Dustin Tix stellt sich vor
  • Bericht des Vorsitzenden
  • Wahl eines Delegierten und Ersatzdelegierten für Kreisverband und Unterbezirk.
  • Stand der Fusion der Ortsvereine Rhade, Lembeck, Wulfen und Alt-Wulfen-Deuten zum neuen SPD-Ortsverein Dorsten-Nord
  • Termine
  • Verschiedenes
  • Diese Ortsvereinsversammlung ist, wie bereits in der Vergangenheit auch, öffentlich und wir bitten um zahlreiche Teilnahme.

Veröffentlicht am 12.06.2024

 

Debbingstraße heute. Attraktiv geht anders. Kommunalpolitik Rhade: Dorfentwicklung darf nicht zerredet werden

Unser Dorf MUSS schöner und lebendiger werden - Eine persönliche Anmerkung

Seit Jahrzehnten wird über die Entwicklung des Rhader Dorfkerns diskutiert. Bereits vor Jahren haben die örtlichen Parteien, federführend war die SPD, mit Bürgerbeteiligung praktische Vorschläge erarbeitet. Im Prinzip wurden diese mehrfach von der Verwaltung und extern beauftragten Planungsbüros bestätigt. Nun ein neuer Anlauf, das Geplante praktisch umzusetzen. Plötzlich wieder Zweifel von Bürgern, die nicht überhört werden dürfen. Sie sind aber auch nicht so hoch zu werten, dass alles so bleibt, wie es ist. Überzeugungsarbeit ist gefragt. Wer keine Scheuklappen trägt, wird nämlich erkennen, dass allein der Blick vom Ehrenmal in die Debbingstraße nicht als Besuchseinladung gelten kann. Wer den Kirchplatz betritt, der als zentraler Begegnungs- und Aufenthaltsraum dienen könnte, erlebt eine kahle Asphaltwüste mit geparkten Autos. Wer den Klimawandel nicht leugnet, wird genau auch hier Verbesserungspotenzial anregen. Das alles beinhaltet die neue Dorfentwicklungsplanung. Dennoch sind drei Planungsschwachpunkte nicht zu übersehen:

  • Um dem geplanten Aufenthaltsort Kirchplatz Leben einzuhauchen, muss mindestens ein (Eis)Café, oder ein ähnlich aufgestelltes Unternehmen, Gastgeber für eine kleine Stärkung sein. Eine Dependance des Bürgerbahnhofs in Dorsten sollte als Lösungsmöglichkeit geprüft werden.
  • Dass örtliche Kleinklima wird durch mehr Anpflanzungen verbessert. Parallel profitieren auch die Anwohner von kühleren Temperaturen und feuchterem Boden.
  • Das Kurzzeitparken im Plangebiet muss besser als bisher aufgezeigt werden.           

Wer will, dass Rhade seine Attraktivität und die Lebensqualität der Bewohner erhöht, muss den eingeleiteten Prozess kritisch, aber konstruktiv begleiten. Weitere öffentliche Überzeugungsarbeit wäre hilfreich, um nach Jahrzehnten der Diskussion, endlich auch ein Ergebnis vorweisen zu können.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 11.06.2024

 

Europa Europawahl: Ernüchterung bei allen Demokraten

Rechtsruck ist besorgniserregend - hier und da

Die Union hat in Deutschland die Wahl gewonnen. Glückwunsch! Die SPD hat die Wahl verloren. Mitgefühl! Die Rechten können sich Skandale leisten - und werden gewählt. Unverständnis! Nun folgt das Nachdenken. Den deutschen Sozialdemokraten wird empfohlen, Haltung zu bewahren. Das heißt nicht, weiter machen wie bisher. Das soll heißen, sich nicht länger von Lindner und Co. auf der Nase herumtanzen zu lassen. Dazu muss die Koalition nicht aufgekündigt werden. Aber ein Update des Koalitionsvertrags ist nach den globalen Verwerfungen zwingend, um endlich auf die Herausforderungen der Jetztzeit zu reagieren und regieren zu können. Die FDP hat durch ihre gezielten Provokationen versucht, die Europawahl „lebend“ zu überstehen. Das hat sie geschafft. Mehr aber nicht. Der Preis, den dafür alle Ampelparteien bezahlt haben, ist für unsere Demokratie zu hoch. Das muss die SPD dem kleinsten Koalitionspartner endlich deutlicher als bisher unter die Nase reiben. Der Begriff Zerstrittenheit, der die Koalition auf Schritt und Tritt verfolgt, ist hausgemacht - und hat die Rechten u. a. groß gemacht. Es ist auf allen Ebenen eine immer wieder gehörte Plattitüde, dass wir nur gemeinsam stark sind. Diesmal ist es aber die letzte Chance, um den Rechtsruck aufzuhalten.

Ein Zwischenruf aus Rhade    

Veröffentlicht am 10.06.2024

 

Europa Brauchen wir wirklich (noch) die EU? Sind wir allein nicht stärker?

Rhader Gedanken zur Europawahl

Manchmal kann selbst ein gutwilliger Zeitgenosse verzweifeln, wenn er z. B. über endlose Nachtsitzungen der EU nachdenkt. Die Suche nach dem Kompromiss, mit dem alle 27 Partnerländer leben können, gerät nicht selten zur Gruppen-Therapiesitzung. Da kommt schon mal der Gedanke auf, sich von Ländern, die momentan von Egomanen regiert werden, einfach trennen zu wollen. Warum sollen wir uns von Staaten, die deutlich ärmer sind, auf der Nase herumtanzen lassen? Wieso suchen soviele Flüchtlinge Schutz bei uns? Und, denk ich an den Euro, hab‘ ich Sehnsucht nach der deutschen Mark?

Diese Fragen verdienen gehört zu werden. Aber die Antworten darauf ebenfalls. Sie sind an dieser Stelle sehr kurz gefasst, sollen aber dem Leser helfen, am Sonntag eine richtige Entscheidung zu treffen. Wer über Orban (Ungarn) verzweifelt, muss nach Polen blicken. Dort haben Demokraten (Tusk) den kurzfristig eingeschlagenen nationalen Sonderweg mit dem Stimmzettel beendet. Wer dauerhaften Frieden in Europa will, muss möglichst gleiche Lebensverhältnisse in allen Ländern anstreben. Das sind Zukunftsinvestitionen auch für Deutschland. Flüchtlinge sind Menschen. Daran muss bei der Suche nach Hilfs- und Unterbringungsmöglichkeiten erinnert werden. Zurück zur D-Mark? Ein Irrglaube, dass dadurch der Wohlstand in Deutschland steigt und die Preise sinken. War das klar und verständlich? Dann bitte am Sonntag PRO EUROPA und PRO SPD abstimmen.

Veröffentlicht am 08.06.2024

 

Europa Europa: Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann …

  • würde ich mir wünschen, dass wir alle mehr Rücksicht aufeinander nehmen.
  • würde ich mir wünschen, dass Gleichberechtigung mehr als bisher gelebt wird.
  • würde ich mir wünschen, dass alle Kinder, egal ob reich oder ärmer, gleich gefördert werden.
  • würde ich mir wünschen, dass hilfsbedürftige ältere Menschen nicht vergessen werden.
  • würde ich mir wünschen, dass Reichtum nicht bedeutet, Vorrang vor anderen zu haben.
  • würde ich mir wünschen, dass alle Menschen und Berufsgruppen Respekt erfahren.
  • würde ich mir wünschen, dass Kriege kein Mittel der Politik sein dürfen.
  • würde ich mir wünschen, dass Minderheiten nicht unterdrückt werden.
  • würde ich mir wünschen, dass wir in Europa endlich verstehen, nur gemeinsam stark zu sein.    
  • würde ich mir wünschen, dass sozialdemokratisches Denken, das in allen vorgenannten Punkten enthalten ist, am kommenden Sonntag per Wahlzettel gestärkt wird.

Rhader Wunschzettel zur Europawahl am Sonntag

Veröffentlicht am 07.06.2024

 

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