Die SPD braucht dringend Rückenwind Bundespolitik Sonntagsgedanken aus Rhade: Wie kann die SPD zu alter Stärke zurückfinden?

Der Genosse Trend geht fremd

 

Eigentlich leisten die SPD-MinisterInnen in Berlin gute Arbeit. Eigentlich müsste die SPD dadurch bei Wahlen nicht schlechter als andere Parteien abschneiden. Eigentlich. Die Wirklichkeit ist anders. Dramatisch anders. Man könnte auch sagen, die einen machen die Drecksarbeit, die anderen fahren die Ernte ein. So gesehen war die Große Koalition für die Sozialdemokraten ein gigantisches Verlustgeschäft. Für die Bürgerinnen und Bürger aber nicht! Das muss man erst einmal verarbeiten. Verantwortung zu übernehmen und zu tragen wird mit dem Stimmzettel abgestraft. Das zieht runter. Und nun? Wie da unten wieder raus kommen? 3 Anregungen der Basis:

  1. Die Sprunghaftigkeit und das Schielen nach Umfrageergebnissen aufgeben
  2. Orientierung der Mitglieder und Öffentlichkeit mit einem neuen Grundsatzprogramm
  3. Führungspersonal anbieten, das für Glaubwürdigkeit, Seriosität, Optimismus und Begeisterungsfähigkeit steht. Und auch sympathisch ist! Auf allen Ebenen. Oben wie unten! 

Dann wird der Genosse Trend, der die Sozis viele Jahre begleitete, aber irgendwann fremd gegangen ist, zu seiner alten Liebe zurückfinden.

Veröffentlicht am 20.01.2019

 

Historisches Wahlplakat. Archiv Friedrich-Ebert-Stiftung Bundespolitik 100 Jahre Frauenwahlrecht: Viel erreicht, aber noch viel zu tun

Das Frauenwahlrecht, einst von den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokaten durchgesetzt, wird 100 Jahre alt. Rückbesinnung und Ausblick.

Es ist der 19. Februar 1919, als die Sozialdemokratin Marie Juchacz sich an die Weimarer Nationalversammlung wendet. Ihre Worte „Meine Damen und Herren“ lösen laut Protokoll „Heiterkeit“ aus, doch Juchacz lässt sich nicht beirren: „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.“ Die alten Vorurteile, damit sind Vorurteile gegen Frauen gemeint. Vorurteile, aufgrund derer deutsche Frauen erst im November 1918 das aktive und passive Wahlrecht erhielten. Juchacz ist eine von 37 weiblichen Abgeordneten, die 1919 in die Nationalversammlung gewählt wurden. Ein Triumph – dem ein jahrzehntelanger Kampf vorausging. Lange spielte die Forderung nach dem Frauenwahlrecht keine ...

Veröffentlicht am 19.01.2019

 

Allgemein Rhade ist lebens- und liebenswert – aber „verkaufen“ wir uns richtig?

Ein Blick über unseren Tellerrand

 

Barkenberg hatte lange Zeit, und nie wirklich gerechtfertigt, kein besonders gutes Image. Seit 1975 zwar ein Stadtteil Dorstens, aber einer mit Ecken und Kanten. Genau das, was die verschlafene Lippestadt brauchte, um viele Dinge mal selbst zu hinterfragen. Wulfen-Barkenberg wurde vor 50 Jahren so modern und nachhaltig geplant, dass sich heute noch die Besuchergruppen beeindruckt zeigen. Nun liegt ein Flyer vor, der Barkenberg offensiv und werbend vorstellt. „Barkenberg am See – Im Grünen zu Hause“. Ein Muster auch für Rhade! Zwar ohne See aber ebenfalls im Grünen gelegen. Wir haben eine Mühle, 2 Storchennester, lebendige Vereine und Nachbarschaften, die füreinander einstehen. Natürlich haben wir noch viel mehr Positives aufzuweisen. Darüber zu reden, damit zu werben, vielleicht auch mit einem Flyer, so wie die Barkenberger das mit Unterstützung der Stadt Dorsten geschafft haben, sollte auch für uns Rhader möglich sein.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 18.01.2019

 

Erfolgreiche Unterschriftenaktion vom Bund der Steuerzahler zwingt Politik zum Handeln Landespolitik Anlieger-Straßenbaubeiträge - Die Diskussion ist eröffnet

Forderung nach Abschaffung im Dorstener Stadtrat angekommen

 

Völlig unverständlich und ungerecht ist, wenn nur Anlieger einer Straße, die um- oder ausgebaut wird, zur Kasse gebeten werden, obwohl die Allgemeinheit diese Straße nutzt. In Rhade hat diese kommunale Abgabe bisher verhindert, dass die Lembecker Straße für alle Verkehrsteilnehmer sicherer wird. Nachdem der Bund der Steuerzahler eine erfolgreiche Unterschriftenaktion für die Abschaffung der ungerechten „Steuer“ gestartet hat, wird landauf, landab darüber diskutiert. Nun auch in Rhade und Dorsten. Am nächsten Mittwoch wird der Haupt- und Finanzausschuss über einen Bürgerantrag beraten, der die Verwaltung und den Rat zwingt, Farbe zu bekennen. Die Rhader SPD sieht sich voll bestätigt, weil sie noch vor dem Steuerzahlerbund auf diese Ungerechtigkeit, die zur Blockade von Investitionen führt, hingewiesen hat. Die SPD-Landtagsfraktion hat übrigens bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Abschaffung eingebracht. Die Kosten soll das Land übernehmen. Nun sind CDU und FDP in der Regierung die Blockierer. Wir berichten weiter.

Veröffentlicht am 17.01.2019

 

Erfrischend politisch: Katarina Barley. Foto Susie Knoll Europa Katarina Barley – eine besondere SPD-Politikerin und Persönlichkeit (Teil 1)

Spitzenkandidatin für Europawahl am 23. Mai – Ein Portrait in mehreren Folgen

Katarina privat

Geboren und aufgewachsen bin ich in Köln. Mein Elternhaus war immer politisch, wenn auch nie parteipolitisch gebunden. Diskussionen über tagespolitische Ereignisse wurden leidenschaftlich geführt und noch heute freue ich mich auf diese Gespräche, wenn ich mal wieder dort bin. Meine Schulzeit an der Albert-Schweitzer-Grundschule und am Gymnasium Rodenkirchen in Köln habe ich in guter Erinnerung, aber das verklärt man ja bekanntlich mit wachsendem zeitlichen Abstand. Jedenfalls bestand ich 1987 das Abitur und begann zum folgenden Wintersemester mein Studium der Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg.

Zwei Semester EU-geförderten Austauschstudiums an der Université Paris XI mündeten 1990 in den Erwerb des „Diplôme de droit français“. Für mein weiteres Leben weitaus wichtiger war allerdings, ...

Veröffentlicht am 16.01.2019

 

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