Die DZ hat auch über das Bürgerforum berichtet Veranstaltungen „Volles Haus“ beim 9. Bürgerforum Rhade

Informationsinteresse ungebrochen (Teil 2)

Wilhelm Loick, Sprecher des Rhader Bürgerforums zeigte sich zufrieden über den nach wie vor ungebrochenen großen Zuspruch der Rhaderinnen und Rhader beim zwei bis 3 drei Mal im Jahr stattfindenden Informations- und Meinungsaustausch. Rund 80 Bürger hatten den Weg ins Carola Martius-Haus gefunden, um in 2 ½ Stunden zuzuhören, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.

Berichte der Arbeitskreise und Fragen der Besucher

Cordula Bieling, die das Photoprojekt des Demographie-Arbeitskreises „Bankhopping“ geleitet hat, stellte das beeindruckende Ergebnis der 9 Jugendlichen und 9 Senioren vor und bat die Anwesenden, die ausgestellten Fotos zu bewerten. Die 3 Bilder mit der höchsten Punktzahl werden künftig 3 Rhader Mitnahmebänke zieren. Mit „Bankhopping“ ist gemeint, dass Rhader Bürger auf einer der 3 Bänke per aufklappbarem Schild signalisieren können, mitgenommen zu werden. Eine Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr.

Burkhard Averkamp präsentierte das Ergebnis des AK Rhader Rahmenplan, nämlich die selbst aufgebaute Schutzhütte auf der neuen Radspange Rhade – Lippe. „Sie wird angenommen und allseits gelobt“, so ein Aktiver des Bürgerforums stolz gegenüber den Besuchern. Nun folgt noch in den nächsten Monaten die Beschilderung, dann ist Rhade für den Bereich der Naherholung und den Sanften Tourismus bestens gerüstet.

Das Thema Verkehr in Rhade ist ein Dauerbrenner und die vielen aufgezeigten Probleme sind noch ungelöst. Alle Versuche der Arbeitsgruppe um Johannes Loick, kurzfristig Verbesserungen, sprich verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der dicht befahrenen Verkehrsachse Lembecker- und Erler Straße zu erzielen, sind bisher gescheitert. „Unser Ziel ist, allen Verkehrsteilnehmern in Rhade mehr Sicherheit zu bieten“, so Johannes Loick überzeugend. Dazu wird es aber unumgänglich sein, die Zusammenarbeit zwischen Stadt Dorsten, dem Kreis Recklinghausen und dem Bürgerforum Rhade zu intensivieren und gemachte Zusagen einzuhalten. Ein Hinweis an die Verkehrsplaner, die bereits 2017 avisierte umfängliche Verkehrszählung, die als Grundlage für nachfolgende Maßnahmen unverzichtbar ist, endlich durchzuführen.

Unzufrieden zeigte sich ein Besucher über das Parken auf dem Höfer Weg. Ein anderer ergänzte, dass auch der Dillenweg betroffen sei. Wilhelm Loick bat den Arbeitskreis Verkehr, auch da einmal hinzugucken.

Dass eine Gasleitung von Heiden nach Dorsten auch Rhade im Bereich der A31 queren wird, bemängelten gleich mehrere Besucher. Besonders die Informationspolitik des Betreibers RVR wurde kritisiert. Ein Thema, das beim nächsten Bürgerforum, wie auch das Dorstener Klimaschutz-Konzept, aufgerufen und behandelt werden sollte.

Das Team Bürgerforum, das auch die 9. Veranstaltung bestens vorbereitet und moderiert hat, verdient Respekt und Anerkennung. Wilhelm Loick schloss mit der Bitte, sich in den Arbeitskreisen zu engagieren und weitere Bereiche in Rhade für Rhade anzupacken.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 10.11.2018

 

Gesellschaft Heute einfach mal innehalten – 80 Jahre nach der Pogromnacht in Deutschland

Kollektivschuld? Nein – Kollektivscham? JA

Wenn Du Deine Eltern, Deine gesamte Familie durch grausamen Mord verloren hättest, würdest Du vergessen können? Nazi-Deutschland hat ein Verbrechen begangen, das nie vergessen werden darf. Auch 80 Jahre nach dem Beginn der öffentlichen Schmähungen, Verfolgungen, Vertreibungen, Ermordungen unserer jüdischen Landsleute nicht. In Berlin, Köln, in Dorsten – überall. Von wegen, wussten wir nicht. Viele haben aktiv mitgemacht, andere haben weggesehen. Die Reichspogromnacht am 9.11.1938 konnte nicht übersehen werden. Das bittere Ergebnis: Die Bundeszentrale für Politische Bildung nennt 6 Millionen (!) Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens und ihrer Herkunft von Deutschen umgebracht wurden. Da können wir auch 80 Jahre danach nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

  • Heute, am 9. November erinnern wir an das einzigartige Verbrechen unserer Landsleute 
  • Heute am 9. November bitten wir um Vergebung
  • Heute am 9. November versprechen wir: NIE WIEDER!
  • Heute am 9. November treffen wir uns um 17 Uhr am Jüdischen Museum in Dorsten 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.11.2018

 

Ortsverein Heute: SPD-Rhade trifft sich

Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, 18.30 Uhr

Sich informieren, kritisieren, mitdiskutieren, Anregungen geben!

 

Veröffentlicht am 08.11.2018

 

Ein umfangreicher Pressetext der DZ über das 9. Bürgerforum Veranstaltungen „Volles Haus“ beim 9. Bürgerforum Rhade

Informationsinteresse ungebrochen (Teil 1)

Wilhelm Loick, Sprecher des Rhader Bürgerforums zeigte sich zufrieden über den nach wie vor ungebrochenen großen Zuspruch der Rhaderinnen und Rhader beim zwei bis 3 drei Mal im Jahr stattfindenden Informations- und Meinungsaustausch. Mehr als 80 Bürger hatten den Weg ins Carola Martius-Haus gefunden, um 2 ½ Stunden zuzuhören, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Neben Berichten von freiwillig gebildeten Arbeitsgruppen, dazu später mehr im Teil 2, wurde von der Dorstener Verwaltung über den Bebauungsplan „Alter Sportplatz“ an der Lembecker Straße und über die im Bau befindliche Tankstelle in unmittelbarer Nähe der ausgewiesenen Baufläche in unterschiedlicher Intensität informiert. Josef Haddick, Geschäftsführer der Windor, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Dorsten, übernahm den Part „Bebauungsplan Alter Sportplatz“. Ausführlich erläuterte er die Planung und das Verfahren für 13 Einfamilien (EFH)- und 2 Mehrfamilienhäuser (MFH). „Rhade für Rhader“, so lässt sich auf den Punkt bringen, was Stadtrat und Planungsamt vorgegeben haben. Interessant war, dass sich 113 Interessenten für die 13 EFH gemeldet haben, aber nur 8 übrig blieben, die alle Kriterien erfüllten. Nun kommen für die restlichen Bauplätze Dorstener außerhalb Rhades zum Zug. Ähnlich die Situation bei den MFHn. Nur 2 von 9 Interessenten werden in Kürze das OK der Windor erhalten, um im Jahr 2019 mit dem Bau beginnen zu können. Fragen zu den Baulandpreisen, eine „Hausnummer“ lautet 200 Euro pro qm, dem Klimaschutz und der Integration von z. B. Behinderten im Baugebiet, rundeten die Erläuterungen ab. Ganz anders die Verwaltungspositionierung zum Tankstellenneubau. Das existierende Baurecht verhindere, so der zuständige Amtsleiter, eine eigene Vorstellung der Planung. Das sei Sache des Investors. Punkt! Verwundert wurde nachgefragt. Insbesondere interessierte die Verkehrsplanung rund um die beiden Bauvorhaben im Kreuzungsbereich der Lembecker-/Erler Straße. Auch hier keinerlei Aufklärung. Ein Hinweis, dass das aber durch den einstimmig verabschiedeten Rhader Rahmenplan gedeckt sei, wurde nur schulterzuckend kommentiert. „Völliges Unverständnis und eine absolute Enttäuschung“, so ein Zuhörer und Diskutant.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 08.11.2018

 

Allgemein Aktuell: Schildaufstellung wurde bereits korrigiert

Das kritisierte Informationsschild wurde bereits um 40 cm abgesenkt, so die Mitteilung der Stadt Dorsten. Danke für die schnelle Reaktion - sagt die Rhader SPD.

Veröffentlicht am 07.11.2018

 

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