Ortsverein Rhader SPD fordert Rhade-Jahr

Mitglieder appellieren pro Europa

 

Mit überwiegend lokalen Themen haben sich die Mitglieder der Rhader SPD im Rahmen ihrer monatlichen März-Versammlung beschäftigt. Christoph Kopp, Vorsitzender, zeigte sich sehr zufrieden über den guten Besuch und das Engagement der Rhader Sozialdemokraten. So wird das Vorhaben, den Bürgerpark Stadtkrone in der Innenstadt mit dauerhaftem Leben zu erfüllen, uneingeschränkt unterstützt. Zur Erinnerung: In Rhade wurde die Idee, mit einem stadtweiten Sternlauf Dorsten attraktiver zu gestalten und die Identifikation mit der Lippestadt zu erhöhen, geboren. Um Rhade weiterzuentwickeln ist es nötig, dass sich Rat und Verwaltung auf diese Arbeit zielgerichtet konzentrieren. „Ein Rhade-Jahr““, so die Sozialdemokraten vor Ort, „würde dazu hilfreich sein“. Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig verabschiedet und der SPD-Ratsfraktion zugestellt. Dass allgemeine Gesundheitsprävention ebenfalls die Kommunalpolitik tangiert, wird unter anderem auch daran deutlich, dass eine flächendeckende ärztliche Versorgung auch im ländlichen Bereich gewährleistet sein muss. Die Rhader SPD hat hier Zeichen gesetzt, messbare Verbesserungen aber noch nicht festgestellt. Jetzt weisen sie in einem weiteren Antrag darauf hin, dass durch übermäßigen Alkoholgenuss 7 Mal mehr Menschen pro Jahr sterben, als im Straßenverkehr. Grund genug, die Werbung pro Alkohol kritisch zu hinterfragen. Ein Thema, das auch in Dorsten auf die Tagesordnung gehört und von den Selbsthilfegruppen unterstützt wird.

Nur noch 2 Monaten, dann wählt Europa. Die Rhader SPD appelliert vehement dafür, nicht nur zur Wahl zu gehen, sondern mit dem Stimmzettel ein Zeichen gegen die rechten Populisten zu setzen. „Europa hat unübersehbaren Verbesserungsbedarf, aber Europa aufzugeben, wäre die schlechteste Wahl. Großbritannien und der Brexit lassen grüßen“, so der Rhader sozialdemokratische Appell.

Veröffentlicht am 18.03.2019

 

Allgemein Gleichberechtigung - Unser Beitrag zum Sonntag

Das Parite - Gesetz

 

Es loben Medien und das Netz

Das neue Parite-Gesetz

denn im Deutschen Bundestage

Sind Frauen heute ohne Frage

 

Vertreten nur als Minderheit

Das passt nicht mehr in uns're Zeit

Drum werden nunmehr angeboten

Diverse echte Frauenquoten

 

Sodass wer dann noch wählen geht

Sieht, dass auf jedem Wahlschein steht

Ein Mann und auch noch eine Frau

Egal ob Grün, Gelb, Schwarz, Rot, Blau

 

Ein Pärchen muss man also wählen

Weil sonst die Stimme darf nicht zählen

So wird der halbe Bundestag

Bald weiblich sein mit einem Schlag

 

Und das ist gut, denn jeder weiß

Mehr Qualität hat ihren Preis

Wenn Frauen Politik gestalten

Kann Qualität sich voll entfalten

 

Man sieht es bei Andrea Nahles

Der Fachfrau Bätschi für Soziales

Sie führt mit Liedern und mit Tanz

Die SPD zu altem Glanz

 

Auch in der christlichen Union

Bestimmen Frauen heut den Ton

Was früher mal war Adenauer

Ist nunmehr AK-Karrenbauer

 

Sie hat Profil und rechten Sinn

Viel mehr noch als die Kanzlerin

Die Deutschland hat mit Frauenmacht

So herrlich weit nach vorn gebracht

 

Auch Flintenuschi von der Leyen

Erhält stets höchste NATO-Weihen

Sie führt die deutschen Bundesheere

Sehr tapfer auf das Feld der Ehre

 

Mehr solcher Frauen braucht das Land

Sie sind des Glückes Unterpfand

Dann wird trotz Schröder, Kohl und Brandt

Erblüh'n das deutsche Mutterland!

 

Engelbert Volks

Veröffentlicht am 17.03.2019

 

Kommunalpolitik Personalpolitik im Dorstener Rathaus wirft Fragen auf

SPD, Grüne, Linke und UBP stellen gemeinsamen Antrag

 

Eine ungewöhnliche Koalition macht jetzt mit einem Antrag zur nächsten Ratssitzung am 20. März darauf aufmerksam, dass eine wichtige Stellenbesetzung einen parteipolitischen Aspekt hat. Kurz und knapp heißt es auszugsweise im Antrag:

Wir beantragen „den Technischen Beigeordneten der Stadt Dorsten, Herrn Holger Lohse, zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters (Erster Beigeordneter) zu bestellen.“

Tatsächlich soll die erst vor einigen Tagen von CDU und FDP neu gewählte Beigeordnete aus dem Rechtsamt auch als erste Vertreterin des Bürgermeisters bestellt werden. Das muss als Affront gegenüber dem Technischen Beigeordneten gewertet werden. Nur so ist der Antrag der ungewöhnlichen Oppositionskoalition im Dorstener Rathaus zu werten. Am 20. März wissen wir, ob CDU und FDP mit ihrer Mehrheit im Stadtrat „auf Teufel komm raus“, durchregieren wollen. Und was will der Bürgermeister? Es sieht so aus, als ob er sich hinter der CDU-Fraktion versteckt. Ist wirklich vorstellbar, dass eine Personaalentscheidung dieser Bedeutung gegen den Willen des Bürgermeisters getroffen werden kann? Kein gutes Zeichen für das Arbeitsklima im Rathaus und dem Stadtrat. Handelt es noch um eine fachbezogene Personalentscheidung, oder doch schon um Personalklüngel, wie der Kölner sagen würde?

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 16.03.2019

 

Umwelt Heute: Solidarität mit allen Schülerinnen und Schülern – Greta als Vorbild

Demo für den Klimaschutz – „Fridays for Future“

 

Schulschwänzen oder legale außerschulische Bildung? Während die Wulfener Gesamtschulleitung den möglichen Entscheidungsspielraum nutzt, um den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, innerhalb der Unterrichtszeit an der weltweiten Freitagsdemonstration für den Klimaschutz teilzunehmen, besteht das St. Ursula-Gymnasium darauf, die Teilnahme als unentschuldigte Fehlstunden zu dokumentieren. Greta, eine 16jährige Schülerin aus Stockholm hat den ersten Stein ins Wasser geworfen und mit ihrer Freitagsdemo auf den katastrophalen Zustand unseres Planeten aufmerksam gemacht. Die Wellenbewegung hat den gesamten Erdball erreicht. „Fridays for Future“ ist beste politische, verantwortungsvolle Bildung. Ob im Klassenraum oder außerhalb, das Ergebnis ist entscheidend. Klimaschutz ist Allgemeinbildung. Wer will, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern auch selbst Zukunft haben, muss diese Initiative von unten uneingeschränkt unterstützen. Der Wunsch der Schülerorganisatoren aus Wulfen, sich mit den anderen Dorstener Schulen zu vernetzen, um künftig gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, sollte nicht ungehört bleiben.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 15.03.2019

 

Verkehr Der Nahverkehr geht in die Luft?

Eine Luftnummer

 

Weil unten alles zu ist, soll jetzt nach oben ausgewichen werden. Lufttaxis werden zurzeit getestet. Unter allgemeiner Verkehrspolitik ist zu verstehen, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichwertig behandelt werden. Anstatt das Vorhandene und nicht Funktionierende zu optimieren, scheint der zuständige Minister (Andreas Scheuer, CSU) den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir wollen an dieser Stelle keineswegs gegen den technischen Fortschritt opponieren, aber daran erinnern, dass z. B. die meisten Ampeln im Zeitalter der Digitalisierung noch immer nicht auf den echten Bedarf reagieren. Anstatt den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver anzubieten, wird an der nächsten Luftnummer gebaut. Anstatt eine wirkliche Verkehrswende auszurufen, unter dem Aspekt des lebensnotwendigen Klimaschutzes, verhaspelt sich der Verkehrsminister im Geflecht der Automobil- und Luftfahrtkonzerne. Nein, so kommen wir einfach nicht von der Stelle. Gesucht werden Parteien und Politiker, die eine Vision für „die da unten“ haben und nicht an Wolkenkuckucksheimen für „die da oben“ basteln.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 14.03.2019

 

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