Europa Die EU ist alternativlos gut - aber dringend reformbedürftig

Wer die Regeln nicht einhält, sollte ...

Das Erfolgsmodell Europäische Union scheint an seine Grenzen zu stoßen. Ursprünglich waren es sechs Länder, die eine grandiose Idee praktisch umsetzten. Frieden, Wohlstand und offene Grenzen waren das Ergebnis. Aus den sechs wurden 28. Freiwillig! Weitere wollen rein und stehen auf der Warteliste. Wer dabei ist, oder dabei sein will, muss die „Vereinssatzung“ unterschrieben haben oder noch unterschreiben. So wie jedes Neumitglied im Gesangsverein, der Feuerwehr oder einer Partei. Gravierende Verstöße gegen diese Satzung können mit dem sofortigen Ausschluss aus der Gemeinschaft, dem Verein oder der Partei geahndet werden. Wichtig ist, dass der Vorstand, oder hier die EU-Kommission, konsequent handeln. Wird aber an der Spitze „rumgeeiert“, tanzen die Mäuse sofort auf den Tischen. So wie es seit Jahren einige Länder rotzfrech praktizieren, die nach der Osterweiterung der EU freiwillig dazu gekommen sind - und die Vereinssatzung  unterschrieben haben. Das Erfolgsmodell EU beruhte auf verbindlichen Vorgaben, gemeinsam beschlossen und umgesetzt. Wer aber die Vereinssatzung so einseitig auslegt, dass Egoismus und Rosinenpickerei erkennbar werden, hat dagegen gravierend verstoßen. „Wer die Regeln nicht einhält, sollte ...“. Bitte ergänzen Sie spontan den angefangenen Satz.

Ein Zwischeruf aus Rhade zum Wochenende 

Veröffentlicht am 04.04.2020

 

Bundespolitik Was haben wir falsch gemacht?

Corona-Krise zwingt zur Selbstkritik

Effizienter werden! Das war in der Vergangenheit unser fast aller Motiv, gut und kostengünstig zu produzieren. Auch Dienstleistungen standen so auf dem Prüfstand. Das erste Ergebnis war, tatsächlich konkurrenzfähiger geworden zu sein. National und international. Stichwort: EXPORTWELTMEISTER. Der Preis, den wir aber dafür zahlen mussten, war hoch. Arbeitsverdichtung und zu geringe Entlohnung auf der einen Seite, Leistungseinschränkungen andererseits. Besonders im Gesundheitswesen zahlen wir heute bitteres Lehrgeld. PRIVAT VOR STAAT, eine Faustformel, die auch von Sozialdemokraten teilweise mitgetragen wurden. Wie wichtig ein Staat ist, dessen Agenda mit dem Sozialen beginnt, wissen wir spätestens heute. Er, der Staat, taugt aber nicht nur, um in der Krise Ausputzer zu spielen, er muss nachhaltig die gesellschaftlichen Zukunftsweichen stellen. Olaf Scholz, unser Vizekanzler, antwortet auf die Frage, welche Lehren aus der Krise gezogen werden müssen, in einem ZEIT-Interview wie folgt: „Wir stecken mittendrin, deshalb ist es zu früh, Lehren zu ziehen. Ich habe aber eine Hoffnung, die Hoffnung, dass alle vom Größenwahn herunterkommen und erkennen, dass wir als Menschen aufeinander angewiesen sind“.

Eigener Beitrag. Das Zitat von Olaf Scholz wurde auszugsweise der ZEIT, Nr. 13, vom 19.03.2020 entnommen.

Veröffentlicht am 03.04.2020

 

Bundespolitik Ein Brief des Bundespräsidenten an die Rhader SPD

Frank-Walter Steinmeier antwortet auf Rhader Dank

Am 28. Januar 2020 hat die Rhader SPD unserem Bundespräsidenten dafür gedankt, dass er in Israel eine bemerkenswerte Rede vor der Weltöffentlichkeit gehalten hat. Ein Auszug aus dem Artikel lautete:

Danke Frank-Walter. Danke Herr Bundespräsident. Wir dürfen stolz auf unseren Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sein. Er hat in Israel in Yad Vashem sprechen dürfen. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit und über 50 Staatspräsidenten. Das alleine wäre schon bedeutsam, aber das, was und wie er es gesagt hat, bleibt dauerhaft in Erinnerung. Frank-Walter Steinmeier hat Deutschland und uns Deutsche auf schwierigen diplomatischem Terrain bestens vertreten. Danke.

Ein Auszug der Antwort, die sein Referatsleiter übermittelt hat:

"Im Namen des Bundespräsidenten danke ich Ihnen für Ihre Worte der Zustimmung und der Wertschätzung zu seiner Rede in Yad Vashem am 23 Januar 2020. Sie bestärken den Bundespräsidenten in seinen Anstrengungen, Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen. In seinem Gedenkbucheintrag in Auschwitz am 27. Januar 2020 schrieb der Bundespräsident:  "Wer den Weg der Barberei von Auschwitz kennt, der muss den Anfängen wehren! Das ist Teil der Verantwortung, die keinen Schlusstrich kennt."

Veröffentlicht am 02.04.2020

 

Kommunalpolitik Aktuell: Schloss Lembeck wird Dorstener Rathaus

Bürgermeister Stockhoff überglücklich

Es ist erst wenige Tage her, dass Graf von Merveldt im Gespräch mit der Dorstener Zeitung andeutete, seinen bisherigen Wohnsitz, das Schloss Lembeck, verlassen zu wollen. Er ist in der glücklichen Lage, über weitere gleichwertige Immobilien zu verfügen, in denen er mit seiner Familie den Ruhestand verbringen kann. Diese Meldung ist auch im Rathaus mit größtem Interesse gelesen worden. Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Lippestadt, sucht schon länger nach einem repräsentativen Gebäude, das der Bedeutung seines Amtes und seiner Amtsführung entspricht. „Ein kurzes Telefonat vom Rathaus ins Schloss reichte, um Klarheit zu gewinnen“, so Tobias Stockhoff überglücklich auf Nachfrage. Der Mietpreis ist moderat, große Umbaumaßnahmen fallen nicht an, da die Tagesarbeit weiter im Rathaus am Gemeindedreieck durchgeführt werden wird. Stockhoff: „Es wird nur ein kleiner Stab sein, der mit mir ins Schloss umzieht. Ich werde den gesamten Westflügel nutzen, die Mitarbeiter teilen sich 2 Vorräume. Im gegenüber liegenden Flügel werden mehrere Besprechungszimmer eingerichtet. Und der Schlaunsche Festsaal soll nur von Fall zu Fall genutzt werden. Beispielsweise, wenn die Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien zum Report bestellt werden oder wenn verdiente Dorstener Bürger von mir geehrt werden“. Dem Grafen sei Dank, dass der Dorstener Bürgermeister nun endlich von seiner neuen Arbeitsstelle auf Augenhöhe mit seinen Kollegen in Hamburg, Aachen, Recklinghausen und Co. agieren kann. Diese residieren seit Jahrzehnten in Schlössern, die dem Lembecker sehr nahe kommen.   

Die Quellenlage dieser aktuellen Meldung gilt als sicher, da es seit Jahren direkte Kontakte zwischen der Rhader SPD und dem gräflichen Umfeld in Lembeck gibt

Veröffentlicht am 01.04.2020

 

Allgemein Corona-Krise: Plötzlich Zeit, auch die Umgebung kennenzulernen

Wandersteig Naturpark Hohe Mark streift auch Rhade

Um die schrecklichen Nachrichten etwas zu verdrängen, ist ein Spaziergang das beste Mittel. Dazu müssen wir Rhader nicht in die Ferne schweifen, sondern finden direkt vor unserer Haustür einen Wanderweg, der den Namen HOHE MARK STEIG trägt. Die Beschilderung ist auffällig. Der Wanderweg, 120 Kilometer lang, ist in viele Einzeletappen unterteilt. Unterschiedliche Farben kennzeichnen Haupt- und Nebenrouten, die zum Ausgangspunkt zurückführen. Eine Attraktion, die sich die Rhader und natürlich auch alle Dorstener nicht entgehen lassen sollten. Folgen Sie den Schildern (siehe Foto), und versuchen so, Ihre Heimat besser zu verstehen und wertzuschätzen. Dazu müssen Sie das südlich von Rhade gelegene Wiesengelände in Richtung Deutener Moor überbrücken. Vielleicht können wir dann die Corona-Bedrohung etwas aus unseren Köpfen bekommen. Die Rhader Sozialdemokraten rufen Ihnen zu: „BLEIBEN SIE GESUND“.

Ausführliche Informationen siehe www.naturpark-hohe-mark.de

Veröffentlicht am 31.03.2020

 

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