Kommunalpolitik Das neue VHS-Programm macht neugierig - ist aber unvollständig

Kurse finden wieder nur zentral statt

Wer die 84 Seiten des neuen VHS-Programms studiert, ist auf den ersten Blick beeindruckt. Viele Bereiche des Alltags können mit Weiterbildung besser bewältigt werden. Ein Ansatz, der mit dem Begriff VOLKSHOCHSCHULE bestens beschrieben ist. Warum die Veranstaltungsorte wieder einen Bogen um die nördlichen Stadtteile Rhade, Lembeck, Wulfen machen, ist unverständlich und ärgerlich. Der Stadtrat wird eindringlich aufgefordert, das Verfahren endlich kritisch zu hinterfragen. Auffällig ist auch, dass den Bürgerforen in allen Stadtteilen keine Aufmerksamkeit geschenkt wird. Gerade hier könnten entsprechende VHS-Kurse helfen, Kommunalpolitik besser zu verstehen und die Bürgermitwirkung zu fördern.

  • Veranstaltungsorte
  • Agathaschule.                                        Hardt
  • Albert-Schweitzer Schule.                     Hervest
  • Atlantis Freizeitbad                                Altstadt
  • Bildungszentrum Maria Lindenhof.        Altstadt
  • Gymnasium Petrinum                            Altstadt
  • Haldenwangschule.                               Hervest
  • Hof Tüshaus Mühle.                              Deuten
  • Jüdisches Museum                               Altstadt
  • Krankenpflegeschule                             Hardt
  • Paul-Spiegel-Berufskolleg                     Hervest
  • Pestalozzischule.                                   Hardt
  • St. Ursula Gymnasium,                          Altstadt
  • Sporthalle St. Ursula Realschule.          Altstadt

Eine wiederholte Kritik aus Rhade 

 

Veröffentlicht am 08.08.2022

 

Bundespolitik Greift endlich den Energiemultis in die prall gefüllten Kassen!

Wochenendgedanken aus Rhade

Kapital aus der Krise schlagen, das ist seit Jahrzehnten die Geschäftsidee der internationalen Energiemultis. Eine überaus erfolgreiche Strategie. Leidtragende sind die Verbraucher in aller Welt, die die Energie zum Leben benötigen. Jeder Konflikt auf unserem Erdball, egal wo, löst vorsorglich schon mal eine Preiserhöhung aus. An den Rohstoffbörsen reiben sich die Zocker die Hände. Die Bilanzen der Energiemultis wachsen. Der russische Krieg gegen die Ukraine hat zu unglaublichen Rohstoff-Preisexplosionen geführt. Wir alle müssen den Gürtel enger schnallen. Laut wird über eine Umlage diskutiert, die alle Gasverbraucher zu tragen haben, um die ungeheuren Lasten gleichmäßiger auf alle Schultern zu verteilen. Grund genug, auch die Profiteure der Krise zur Kasse zu bitten. Der Begriff Übergewinnsteuer löst in den Konzernzentralen sofort Schnappatmung aus. Nun hat der UN-Generalsekretär Guterres Klartext geredet. Er nennt die Krisen-Gewinne der Öl- und Gaskonzerne von über 100 Milliarden (!) Dollar im ersten Quartal 2022, unmoralisch. Seine Schlussfolgerung ist ein Appell an alle Regierungen. Besteuert diese Übergewinne endlich und gebt diese Sonder-Staatseinnahmen denen, die nicht wissen, wie sie durch den nächsten Winter kommen, bzw. wie sie überhaupt überleben können! Auch die SPD-geführte Bundesregierung wird daran gemessen, ob sie dem Appell des UN-Generalsekretärs folgen wird.

Veröffentlicht am 06.08.2022

 

Kommunalpolitik Bürgerbeteiligung Dorsten: Wie Unzufriedenheit ab- und Vertrauen aufgebaut werden kann

Verwaltung muss sich anders aufstellen

Umfassende Bürgerbeteiligung ist ein kostenloser Mehrwert für unsere Stadt. Die Verwaltung hat verstanden und in allen Stadtteilen entsprechende Bürgerforen installiert. Eine Erfolgsgeschichte. Unterschätzt wurden aber die geweckten Erwartungen, „heute angeregt, morgen erledigt“. So wurde hier und da aus Euphorie, bittere Enttäuschung. Um den richtig eingeschlagenen Weg aber zu einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte werden zu lassen, sind zwei Änderungen im Rathaus vorzunehmen. Erstens: Den Bürgern muss zu Beginn einer möglichen Verbesserungsmaßnahme das formale Prozedere, nämlich Kosten, Fördermittel, Zeitachse, Beteiligung des Stadtrates und die Personalsituation ohne Schönfärberei aufgezeigt werden. Zweitens: In der Verwaltung ist für jeden Stadtteil ein Ansprechpartner zu benennen, der mit eigenen Mitarbeitern nach außen auftreten und nach innen koordinieren kann. In einer Stabsstelle wird der faire Ausgleich zwischen den Stadtteilen abgesichert. Ein eigener Ratsausschuss würde die Kommunalpolitik angemessen beteiligen und zur Abrundung einer entsprechenden Verwaltungsreform beitragen. Diese Gedanken wurden bereits mehrfach von der Rhader SPD „ins Spiel“ gebracht. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, die mit den Händen zu greifende Unzufriedenheit der engagierten Bürger in ein neues Vertrauensverhältnis überzuleiten.     

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus

Veröffentlicht am 05.08.2022

 

Soziales Warum es sich lohnt, in Flüchtlinge zu investieren

Dauer der Sprachkurse ist entscheidend - dänische Studie öffnet die Augen

Wir Deutschen werden älter und weniger. Das ist an nackten Zahlen völlig emotionslos abzulesen. Ohne Zuwanderung bricht unser Gesellschaftssystem, das auf Wachstum fußt, wie ein Kartenhaus zusammen. Der wichtigste Schlüssel einer erfolgreichen Integration heißt SPRACHE. Das wissen wir seit Jahren, aber wir handeln nicht entsprechend. Dänemark, übrigens in gleicher demographischer Ausgangslage wie Deutschland, hat eine viel beachtete Studie mit mehr als 8500 anerkannten Flüchtlingen vorgelegt, die frappierende Ergebnisse aufzeigt. Nachdem der Sprach-Förderunterricht deutlich verlängert wurde, stiegen bei denen die ihn erfolgreich abschlossen, die Beschäftigungsquote und parallel der Verdienst. Jüngere schrieben sich an Unis ein. Die Sozialhilfekosten sanken, die Steuereinnahmen stiegen, Straftaten verminderten sich. Ein Aspekt der Studie verdient besondere Beachtung: Als DK probehalber den über 25jährigen für 13 Monate die Sozialhilfe strich, um mit diesem Druck die Aufnahme einer Beschäftigung zu forcieren, erlebten die Behörden ein Desaster. Das Einzige was nämlich messbar stieg, waren registrierte Ladendiebstähle. Die SPD, in der Ampelregierung das soziale Gewissen Deutschlands, ist gut beraten, sich selbstbewusst den Populisten entgegenzustellen, die Flüchtlinge von vornherein als Bedrohung stigmatisieren. Kurz, in Sprachbildung zu investieren, ist ein großer Mehrwert für unser Land.

Eigener Beitrag SPD Rhade auf Grundlage des Artikels „Fördern Sprachkurse die Integration von Flüchtlingen?“; ZEIT Nr. 31, 28.07.2022

Veröffentlicht am 04.08.2022

 

Vor 33 Jahren hat Dorsten für den FRIEDEN demonstriert. Wir müssen es wieder tun! Gesellschaft Verzweifelter letzter Aufruf!

Gesucht werden Politiker, die für eine Welt-Friedensordnung kämpfen

Es scheint nur noch ein Funke zu fehlen, um die Welt wieder in den Abgrund zu stürzen. Nur 77 Jahre nach dem letzten Desaster mit Millionen Toten. Verantwortlich sind wie immer verantwortungslose Tyrannen, die ihre gesamte Energie damit verpulvern, nicht nur Macht zu demonstrieren, sondern sie gnadenlos einsetzen. „Und willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein“. Das Zitat ist alt, wird aber von heutigen Diktatoren brutal umgesetzt. Noch „nur“ mit herkömmlichen Waffen, verheerend genug, aber die Bereitschaft auch Atomwaffen einzusetzen, müssen wir als reale Bedrohung inzwischen fest einordnen. Nie wieder Krieg? Der Schwur bleibt dem Betrachter von außen im Halse stecken. Warum ist es leichter Panzer in Marsch zu setzen und Raketen abzufeuern, als am Verhandlungstisch eine friedliche Lösung für alle zu finden? Warum gelingt es nicht, den Funken zur Katastrophe gemeinsam auszutreten? Krieg als anderes Mittel der Politik? Nach den schrecklichen Erfahrungen nicht nur der Neuzeit? Hört endlich auf, militärisch zu denken. Lasst die Waffen im Depot, oder noch besser, rüstet endlich ab. Auch mit Worten. Gesucht werden Politiker, die eine Friedensstrategie für alle entwerfen können. Wir dürfen nicht länger schweigen. Wir blicken in den Abgrund.

Ein verzweifelter Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 03.08.2022

 

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