NRW-SPD blickt bereits ins kommende Jahr

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Hört zu, hat Ideen und überzeugt mit Argumenten - Finn Lehmann

Landtagswahl in 9 Monaten - Kann zur Schicksalswahl werden

Nordrhein-Westfalen war einmal die Herzkammer der SPD. In allen Großstädten gaben sozialdemokratische Oberbürgermeister, seltener auch sozialdemokratische Oberbürgermeisterinnen, den kommunalpolitischen Takt vor. Parallel fuhren die SPD-Ministerpräsidenten und die Ministerpräsidentin (Hannelore Kraft) beste Wahlergebnisse ein. Nun hat sich das Blatt komplett gewendet. Die SPD hat nicht nur sehr viele Oberbürgermeistersessel verloren, sondern auch Vertrauen der meisten Wählerinnen und Wähler. Nur langsam dämmert es den verbliebenen Akteuren, dass dafür auch, oder sogar in erster Linie, hausgemachte Fehler und eine völlig falsch eingeschätzte gesellschaftspolitische Lage verantwortlich zeichnen. Verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen dauert Jahre und erfordert kontinuierliches Handeln auf allen Ebenen. Es hilft überhaupt nicht, mit dem Finger auf die anderen Parteien zu zeigen, die nicht besser sind. Es hilft auch nicht, der Rechtsaußenpartei ständig zu attestieren, dass sie als rechtsextremer Verdachtsfall vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Einzig und allein hilft, den Neuanfang zu wagen. Mit neuen Gesichtern, mit neuen Ideen und mit Optimismus. Am 25. April des nächsten Jahres wird u. a. auf dem Dorstener Stimmzettel der Name Finn Lehmann (SPD) stehen. Er ist jung (22) und bringt alles Genannte mit, um die SPD aus der Depressionstalsohle herauszuführen. Gelingt es in den nächsten 9 Monaten nicht, die NRW-SPD zu stabilisieren, werden die negativen Folgen unabsehbar für die gesamte Bundesrepublik und unsere demokratische Stabilität sein.

Rhader Nachdenkzeilen von Dirk Hartwich

 
 

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