Syriens Machthaber Assad flieht vor der Wirklichkeit und entzieht sich der Verantwortung
Er ist nur einer von vielen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach „oben gespült“ wurden, dort Macht ausübten, den Bezug zur Realität verloren, Oppositionelle mundtot machten, zu brutalen Unterdrückern eines ganzen Volkes wurden. Hitler und sein angepeiltes 1000jähriges Reich verschwanden nach 12 Jahren. Die DDR hatte keine 50 Jahre Bestand. Blicken wir über unsere Grenzen, dann erkennen wir viele Spiegelbilder, die dem des aktuellen in Syrien gleichen. Das unterdrückte Volk erhebt sich, stellt plötzlich fest, Kraft genug zu besitzen, um die mörderischen Schergen in die Flucht zu schlagen. Dass die Befreier nicht selten zu neuen Unterdrückern mutieren, soll nicht unterschlagen werden. Das Beispiel Nicaragua steht stellvertretend für diese Fehlentwicklung. Die heutige Erkenntnis lautet aber, dass Diktatoren überall auf der Welt immer dann „vom Hof gejagt werden“, wenn die bis dahin unterdrückte Bevölkerung aufsteht und Widerstand leistet. Gestern Südafrika. Heute Syrien. Morgen …?
Rhader Nachdenkzeilen. Der Bericht über des Rhader Konzert folgt am Dienstag.