Besser als das Fernsehprogramm - Hannelore Kraft persönlich

Wahlen

Hannelore Kraft live in Borken
Wir waren dabei

Ungläubig und staunend betreten wir den Vennehof.
Bis auf den letzten Platz gefüllt, nein total überfüllt. Es brummt wie im Bienenkorb. Über 600 Bürgerinnen und Bürger wollen Hannelore Kraft ganz nah erleben. Sie werden nicht enttäuscht.
Locker, aber konzentriert – schlagfertig, aber nicht überheblich – werbend, aber nicht plump, so der überaus positive Eindruck nach 90 Minuten mit unserer SPD-Ministerpräsidentin.

Beeindruckend aber auch das Format der Veranstaltung.
Keine, Begrüßungsworte der örtlichen Parteiprominenz, keine Wahlkampfreden zum „Einpeitschen“. Statt dessen ein professioneller Moderator, der kluge Gespräche erst mit den Kandidaten und dann mit Hannelore Kraft führt. Alle haben kurz und knapp von ihrem „Berufspraktikum“ berichtet, das sie auf Wunsch von Hannelore Kraft in den Betrieben der Region machen mussten. „Arbeitsalltag kennen lernen und nah bei den Menschen sein“, so das selbst erklärte Ziel.
„So stark, sympathisch und souverän habe ich Hannelore Kraft, die auch NRW-Parteivorsitzende der SPD ist, noch nicht erlebt“, so ein langjähriges Parteimitglied aus der Region. Und dass der Konkurrent einige Tage vorher nicht einmal halb so viel Besucher auf dem Marktplatz in Borken (!) hatte, sei nur als Fußnote erwähnt.
Hannelore Kraft beantwortete überaus verständlich die Fragen aus den wichtigsten Bereichen der Landespolitik und ließ sich auch von vielen Publikumsfragen, die jeder auf einem Zettel formulieren konnte, nicht aus dem Konzept bringen.
„Was, schon zu Ende?“ Kaum zu glauben. 1 ½ Stunden kurzweilige, hoch informative Politik zum Anfassen. Nicht nachlassender Beifall zum Abschluss. Stehend.
Hannelore Kraft hat nach einem langen Tag Kraft getankt.
Und wir sind zuversichtlich und motiviert nach Rhade gefahren. Es geht nämlich am kommenden Sonntag um NRW, Dorsten, Rhade und die SPD.
„Bitte beide Stimmen für die SPD“, so Hannelore Kraft eindringlich und werbend.

Brigitte und Dirk Hartwich

Aus der Borkener Zeitung von heute:
Wahlkampf ist eigentlich kein Saalfüller mehr. Am Montagabend war das anders. Knapp 600 Gäste sind in die Stadthalle Vennehof gekommen, um Hannelore Kraft reden zu hören. Die amtierende Ministerpräsidentin gab sich zum Wahlkampf-Endspurt „vorsichtig optimistisch“, wie sie sagte. Und sie präsentierte sich dabei als neuerliche Kandidatin für das höchste Amt im Land, die erneut nicht die große Keule in Richtung CDU schwang, sondern immer wieder vom „harten Stück Arbeit“ sprach, das vor NRW liegen würde.

 
 

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