Internetseite der Stadt Oberhausen verdient, aufgerufen zu werden
Mehrfach wurde an dieser Stelle über den hohen Stellenwert von Bürgerbeteiligung in unserer Stadt geschrieben. Immer als Werbung und Aufforderung, mitzuwirken. Die Stadt Dorsten, die sich auch Bürgerkommune nennt, hat mit dem „Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport“ eine wichtige Voraussetzung geschaffen, den Begriff „direkte Bürgermitwirkung“ zum Leben zu erwecken und zu erhalten. Entsprechende Formate sind flächendeckend entstanden. Nicht unter den Teppich gekehrt werden darf, dass so auch Erwartungen in der Bürgerschaft geweckt wurden, die vielfach nicht erfüllt werden können. Der Bürgerwunsch, heute angeregt, morgen umgesetzt, funktioniert so nicht. Weder stehen unbegrenzt Verwaltungspersonal und Geld zur Verfügung, noch wird richtig wahrgenommen, dass es einen Stadtrat gibt, der ausschließlich durch die Kommunalwahl legitimiert ist, Anregungen von außen in verbindliche Beschlüsse zu verwandeln. Auf der Internetseite der Stadt Dorsten, www.dorsten.de , ist das Kapitel Engagement und Soziales zu finden. Wer will, kann sich hier gut orientieren, wie die Verwaltung Bürgerbeteiligung definiert. Ein Blick über den Tellerrand, den wir am 19. August vorgenommen haben, hatte Oberhausen zum Ziel. Hier gibt es zu den uns bekannten Beteiligungsformaten noch den 15köpfigen Bürgerrat. Unsere Empfehlung lautete, sich über die Besetzung (Auslosung) und 2jährige Befristung auf der jetzt richtig eingesetzten Internetseite www.oberhausen.de/buergerbeteiligung sachkundig zu machen und vielleicht auch für Dorsten eine Beteiligungsergänzung anzudenken.