Bürgerbeteiligung - Wenn Erwartungen geweckt werden …

Kommunalpolitik

Ein neuer Mobilitätsplan für ganz Dorsten und die Zeitschiene

Wer eine kommunale Verkehrswende will, kommt ohne genaue Planung und Modellrechnung nicht weiter. Entsprechende Dorstener Überlegungen kommen jetzt in die Phase der Ausschreibung, um Experten mit dieser „Jahrhundertaufgabe“ zu betrauen. Sollte dann der Beschluss im Rat gefasst werden, wird es Monate und länger dauern, bis über die Vorstellungen und Vorschläge öffentlich diskutiert werden kann. Dass eine mögliche Projekt-Umsetzungszeit nochmals dazu addiert werden muss, leuchtet ein. Diese Zeitachse kollidiert aber mit den gerade abgefragten Bürgerhinweisen in Rhade und Lembeck, um den ländlichen Bereich jetzt zu stärken. Mit 100 von 400 kritischen Eingaben dominiert das Thema Verkehr deutlich. Wenn aber dieser Bereich in der aktuellen Rhader/Lembecker Planungsphase wegen des zu erwartenden Dorstener Mobilitätsplans in die Warteschleife geschickt wird, dann wird die Enttäuschung vor Ort (nicht zu ersten Mal) riesengroß sein. Kommunale Bürgerbeteiligung ist ein zartes Pflänzchen, das ohne verlässliche Wachstumsunterstützung erst die Blätter verliert, um dann einzugehen. Öffentliche Aufklärung tut not.

Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade

 
 

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SPD Ortsverein Rhade

Christoph Kopp
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Termine

Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

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