Ein Blick auf die Kanzlerkandidaten
Am 23. Februar wird ein neuer Bundestag gewählt. Er wird kleiner als die letzten sein. Die Zweitstimme entscheidet allein, welche Partei wieviel Abgeordnete stellt.
- Olaf Scholz, SPD: „Titelverteidiger“ mit großer Berufserfahrung. Nervenstark und verantwortungsvoll. Hanseat durch und durch. Zurückhaltend, fleißig, kenntnisreich und zielstrebig. Einer, der an sich und seine Arbeit unerschütterlich glaubt und immer ein Ziel vor Augen hat. Bewertung: Kann Kanzler.
- Friedrich Merz, CDU: „Erster Herausforderer“. Politprofi mit Brüchen in der Karriere. Nach der Zurücksetzung durch Angela Merkel, „Flucht“ zum internationalen Kapitalmarkt. Rückkehr mit der Aussage: „Merkel-Regierung gibt grottenschlechtes Bild ab“. War nie Minister, hat nie eine Regierung angeführt. Bewertung: Sprunghaft.
- Robert Habeck, Grüne: Gilt als fleißig und ehrgeizig. War Landesminister in Schleswig Holstein und Bundesminister in der Ampelregierung. Wunsch und Wirklichkeit klaffen in seiner politischen Biographie häufig auseinander. Bewertung: Sollte als Minister eine zweite Chance erhalten.
- Christian Lindner, FDP: Selbstbewusst und überheblich. „Besserwisser“ auf allen Politikfeldern. Unzuverlässiger Team-Player. Wurde vorzeitig vom amtierenden Bundeskanzler vom Platz gestellt. Bewertung: Keine Vertragsverlängerung verdient.
- Alice Weidel, AfD: Spielt gerne mit gezinkten Karten und verfügt über ein Weltbild, das nur schwarz-weiß kennt. Ist politisch am äußersten rechten Rand angesiedelt. Dort tummeln sich alle, die unsere Demokratie aushebeln wollen. Bewertung: Keinesfalls wählbar!
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