CDU Dorsten: Flächendeckende Stadtteilkonferenzen? - Mit uns nicht!

Kommunalpolitik


So berichtete die Dorstener Zeitung am 19. November 2011 über den SPD-Antrag

Ein Blick in das Rhader SPD-Archiv bringt Überraschendes an den Tag

Der Sprecher der CDU im Dorstener Stadtrat, Tobias Stockhoff, sprach sich vehement gegen den Antrag der SPD-Ratsfraktion aus, flächendeckende Stadtteilkonferenzen in der Lippestadt einzurichten. „Allein durch die Vorbereitung wird Arbeitskraft der Verwaltung gebunden, die anderswo schmerzhaft fehlt. Und die Überstunden müssen schließlich auch abgefeiert werden“. Bürgermeister Lütkenhorst ergänzend: „Für Stadtteilkonferenzen werden jeweils zehn bis 15 Verwaltungsmitarbeiter eingebunden und dafür bis zu 40 Wochenstunden Arbeit anfallen“. Mit diesen Argumenten wurde der Antrag der SPD-Ratsfraktion, direkte Bürgerbeteiligung in allen Stadtteilen zu organisieren, von den 27 CDU-Ratsmitgliedern abgelehnt. Dem SPD-Vorschlag folgten 22 Mitglieder. Das konnte man am 19.11.2011 in der Dorstener Zeitung lesen (Siehe Foto). Der damalige Sprecher der CDU ist heute Bürgermeister. Inzwischen hat er die Kehrtwende geschafft. Inzwischen vertritt er den Begriff Bürgerbeteiligung so, als hätte er ihn allein erfunden. Wir wollen ihm das gönnen. Die SPD, besonders die Rhader Sozialdemokraten können aber für sich in Anspruch nehmen, lange vor Tobias Stockhoff den Mehrwert von Stadtteilkonferenzen für die Lippestadt erkannt und vertreten zu haben. Das ist ihr auch zu gönnen.

 
 

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