Fachkräftemangel wird unsere Gesellschaft kräftig durchschütteln - heute, morgen und besonders übermorgen
Lassen wir nur Zahlen sprechen. Zahlen, die das Institut der Deutschen Wirtschaft aktuell vorgelegt hat. Es fehlen:
- Über 20.000 Kinderbetreuer
- Über 16.000 Krankenpfleger
- Über 10.000 Kraftfahrer
- Über 16.000 Elektriker
In 10 Jahren wird es 3 Millionen Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter geben. Darunter auch Lehrer, Polizisten, Richter, Soldaten, …
In der genannten Statistik werden bereits 300.000 Zuwanderer pro Jahr berücksichtigt. Um aber die Zahl der Erwerbspersonen konstant zu halten, müssten es fast 500.000 sein. Jedes Jahr! Bis zum Jahr 2040!
Wer jetzt beginnt, über die Schlussfolgerung dieser Zahlen nachzudenken, erkennt die Dramatik, die auch unseren Wohlstand stark beeinträchtigen wird. Als die SPD bereits vor vielen Jahren diese Fakten vorgelegt, und die Forderung nach kontinuierlicher Zuwanderung gestellt hat, wurde ihr der damit einhergehende Begriff EINWANDERUNGSLAND besonders von der Union um die Ohren gehauen. Das aktuelle Dilemma wird in einem Drama enden, wenn nicht sofort und mit aller Kraft umgesteuert wird. Das Navi im Auto meldet bei falscher Richtung „Wenn möglich, bitte wenden“. Die Union ist aufgefordert, genau hinzuhören.
Rhader Nachdenkzeilen
(Zahlen auf Grundlage der Veröffentlichung in der ZEIT "Bleibt doch noch!" am 15.12.2022)