Bebauungsplan Alter Sportplatz beschlossen
Der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) beschloß in seiner gestrigen Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 251 „Wohnbebauung Lembecker Straße/ Sportplatz“. Nach der Neuordnung der Rhader Sportszene wird der alte Sportplatz nicht mehr vereinsmäßig genutzt, in Zukunft sollen hier auf rund 8000 qm Häuser gebaut werden können. SPD-Sprecher Dirk Schult begründet das „Ja“ der SPD:
„Das ist eine maßvolle Ausweisung von Bauland. Und die vorhandene Bausubstanz wird sinnvoll abgerundet“. An die jetzt zu erstellende Planung stellt die SPD jedoch Ansprüche: „Wenn wir neue Baugebiete ausweisen, dann darf dort aber keine 0815-Bebauung entstehen. Der demographische Wandel und der drohende Klimawandel erfordern ein kreatives Baukonzept“ – so Dirk Schult.
Aus der von der SPD initiierten Rahmenplanung Rhade hatten sich 4 mögliche Baugebiete ergeben. Zur Klärung, welche Fläche als erste bebaut werden können soll, hatte die Vewaltung eine Entscheidungsmatrix erstellt. Dirk Schult: „Die Wertungen in dieser Entscheidungsmatrix sind nachvollziehbar“. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Für den Bereich des Sportplatzes ergaben sich danach 5 Punkte, für den näher am Ortskern liegenden Bereich „Lembecker Straße“ 2 Punkte und der Bereich „Schlehenweg“ schnitt mit minus 9 Punkten am schlechtesten ab.
Die 4. mögliche Fläche am „Höfer Weg“ wird für die Entwicklung von wohnverträglichen gewerblichen Betrieben und Wohnungen vorgehalten. Für eine derartige Nutzung gibt es derzeit jedoch keinen Interessenten.
Nachsatz der Rhader SPD: Da, wie von uns berichtet, die Verwaltungsvorlage wieder unverändert zur Abstimmung gestellt wurde, spielte der kleine Rhader „CDU-Aufstand“ keinerlei Rolle. Warum vor einiger Zeit der Beschlussvorschlag der Verwaltung auf Antrag der CDU vertagt wurde, bleibt daher im Dunklen. Oder anders ausgedrückt: Spekulationen über mögliche Klientelpolitik wurde so Tür und Tor geöffnet.