Bebauung Alter Sportplatz und SSV-Konzept bilden eine Einheit
Kopfschütteln und Unverständnis. So die Reaktionen nach der letzten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses. Was war geschehen? Auf Vorschlag der Verwaltung (Grundlage Rhader Rahmenplan) sollte beschlossen werden, den Alten Sportplatz an der Lembecker Straße künftig der Wohnbebauung zuzuführen. Es handelt sich um eine städtische Fläche. Es kam aber nicht zur Abstimmung, weil die CDU plötzlich Bedenkzeit einforderte. Warum? Das blieb im Unklaren. Erklärungen wurden nicht abgegeben, Fragen nicht gestellt. Hinter vorgehaltener Hand wurde aber kolportiert, dass eine andere Rhader Fläche, noch im Privatbesitz, zur vorrangigen Bebauung vorgeschlagen werden könnte. Das wäre aber ein Schlag ins Kontor. Dann stände nämlich das von allen Seiten gelobte Zukunftskonzept des SSV-Rhade auf der Kippe. Auch wenn das so nicht in der Verwaltungsvorlage steht, bzw.
stehen kann, war allen Sitzungsteilnehmern klar, dass das Eine mit dem Anderen zu tun hat. Nach kritischen öffentlichen und internen Fragen versucht die örtliche CDU jetzt den Eindruck zu erwecken, doch für den Verwaltungsvorschlag sein zu wollen, wenn parallel dem SSV-Rhade Unterstützung zugesagt wird. Da das aber bereits im Rahmenplan protokolliert ist, hatte die Verschiebung wohl doch einen anderen Grund. Siehe oben.
Fazit: Während die Rhader und Dorstener SPD mit besonderer Unterstützung des Ratsmitglieds Achim Schrecklein „klare Kante“ zeigt, wackelt die CDU erheblich. Letzte Hinweise aus der Vorstandssitzung deuten aber darauf hin, dass sie in letzter Minute doch noch die Kurve kriegt. Alles andere wäre aber auch fatal und der Rhader Entwicklung in höchstem Maße abträglich.
Übrigens: Eine geänderte Pro-CDU-Verwaltungsvorlage wird es nach unserer Einschätzung nicht geben, bzw. nicht geben können. Die CDU kommt um eine eigene Entscheidung nicht herum.
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