Christoph Kopp: Der Mann mit der roten Mütze

Ortsverein

Der Mann mit der roten Mütze: Christoph Kopp

SPD-Rhade on Tour war ein voller Erfolg

Es stimmte alles an diesem Freitag. Das Wetter, die Stimmung, das Programm. Eine große Gruppe der Rhader Sozialdemokraten machte sich am frühen Vormittag auf den Weg. Auf dem Programm stand eine Kombitour zur Ruhrtalzeche Nachtigall und der Ruhr zwischen Bochum und Witten. Mittendrin der Mann mit der roten Mütze. Christoph Kopp, stellvertretender Vorsitzender hatte zum wiederholten Mal eine Tour ausgearbeitet, die sowohl unterhaltsame wie auch kulturelle Elemente beinhaltete. Seine rote Kappe leuchtete unübersehbar und bot immer Orientierung. Per Nordwestbahn ging es über Essen nach Bochum-Dahlhausen. Hier wartete schon der nostalgische Schienenbus, um entlang der Ruhr in östlicher Richtung die jüngere Industriegeschichte lebendig werden zu lassen. Leicht schaukelnd ratterte der Schienenbus entlang aufgegebener Industrieareale und romantischer Flusslandschaften. Endstation: Zeche Nachtigal. Umstieg auf das Ausflugschiff MS Schwalbe mit

toller Restauration. Beim gemeinsamen Mittagessen war es nicht einfach, dem Vortrag über die Bordlautsprecher zu lauschen und gleichzeitig mit der Gruppe zu kommunizieren. So gestärkt genoss man die Ruhrschifffahrt bis in den Kemnader See. Aber noch war das Besuchs- und Besichtigungsprogramm nicht zu Ende. Kaum war fester Boden unter den Füßen zu spüren, begann eine tolle Führung auf dem ehemaligen Zechengelände Nachtigall, das nun als Industriemuseum den Besuchern zeigte, wie hier zu Hochkonjunktur 500 Arbeiter ihr Geld schwer verdienten. Das Besondere war, dass hier nur kurze Zeit Kohle gefördert wurde. Der parallel gefundene Schieferton eignete sich nämlich hervorragend zum Ziegelbrennen. Und so war die Zechenbesichtigung eigentlich eine historische, spannende Ziegeleibegehung. Mit dem Schienenbus ging es am späten Nachmittag retour bis zum Eisenbahnmuseum. Dort übernahmen DB und Nordwestbahn den Rücktransport nach Rhade. Christoph Kopp musste nun noch ein kollektives Schulterklopfen über sich ergehen lassen. Dann war die Kombitour endgültig Geschichte. „Es tat gut, mal nicht nur über Kommunalpolitik zu sprechen, sondern einfach nur zu genießen“, so eine Teilnehmerin, die sich rundherum zufrieden zeigte.

 
 

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