Das Dilemma der Lippestadt

Kommunalpolitik

Wankt das Kulturzentrum „Fürst Leopold“?

Wo einst viele Menschen ihr Brot auf den Zechen und Industriearealen verdienten, ist Tristesse eingezogen. Verzweifelt versuchen Bürgermeister, Stadträte und Landespolitiker, Alternativen zu finden. So auch in der Lippestadt. Auf die Idee, in alten Industriegebäuden Kulturzentren entstehen zu lassen und somit neue Arbeitsplätze zu generieren, sind alle Ruhrgebietsstädte gekommen. Das heißt, dass interessierte Besucher sich auf vielen Standorten „verlieren“.

Die gestrige Meldung in der DZ, dass das Creativquartier Hervest, mit dem Highlight Traumfängergalerie, sein Konzept (wieder) ändert, ändern muss, lässt aufhorchen. Bereits mehrfach wurden Ankündigungen in die Öffentlichkeit lanciert, die sich (bisher) nicht halten ließen.  Oldtimerausstellung, Schwester-Paula-Zentrum, Hotel …

Skeptiker haben bereits lange vor dem ersten Spatenstich die genannten täglichen Besucherzahlen, die das Creativcentrum auf wirtschaftlich gesunde Füße stellen sollten, infrage gestellt. Dem Investor und der Stadt, die viel Zeit und Personalpower begleitend bereit gestellt hat, ist zu wünschen, dass sich die gestrige, beunruhigende Meldung als „Fehlalarm“ herausstellt.

 
 

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