
Das Rhader Problem: Die 3 Kilometer schnurgerade Durchgangsstraße
Überzeugende Präsentation - Rhader Verkehrsprobleme Teil des Ganzen
Das externe Planungsbüro „energielenker projekts GmbH“ hat in beispielhafter Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Politik und der Öffentlichkeit einen Mobilitätsentwicklungsplan Dorsten erarbeitet und nun präsentiert, der in seiner Klarheit und Zielgenauigkeit das Prädikat „sehr gut“ verdient. Nun gilt es, diese Erkenntnisse in praktisches Handeln, Verkehrswende genannt, umzusetzen. Natürlich will der Rhader hören und lesen, ob „seine“ Vorortprobleme berücksichtigt wurden. So wie beispielhaft in Hervest, Wulfen und Altendorf-Ulfkotte der Plan gelesen wird. Aber, und das ist das Wichtigste an dem Mobilitätsentwicklungsplan, er muss das gesamte Stadtgebiet (und darüberhinaus) umfassen. Eine wesentliche These lautet: Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt zu behandeln. Im Umkehrschluss heißt das, dass in Zukunft der PKW-Verkehr keinen Vorrang mehr in unseren Wohnquartieren haben darf. Gut für die Umwelt und die Lebensqualität. Interessant für den langjährigen Begleiter der Dorstener und Rhader Kommunalpolitik ist, dass die gewonnenen Erkenntnisse der Planer fast 1:1 mit denen übereinstimmen, die immer wieder als Anregung oder Kritik der Verwaltung und den Parteien vorgetragen und entsprechend dokumentiert wurden. Dennoch verdient der neue Plan absolute Aufmerksamkeit und Priorität im Rathaus und in der gesamten Bevölkerung. Verkehrswende heißt nämlich auch, dass künftig jeder Bürger seinen Beitrag zum Gelingen leisten muss.
Eigener Text auf Grundlage der öffentlichen Präsentation des Plans auf dem städtischen YouTube-Kanal www.dorsten.de. Wird aus Rhader Sicht fortgesetzt.