Wer ist in Rhade vorn? Die SPD! Rhade – kommunalpolitisches „Kampfgebiet“?
2 Parteien, ein Ziel. Rhade soll lebens- und liebenswerter gestaltet werden. SPD und CDU konkurrieren seit Jahren, wer dazu die besseren Ideen hat. Eine Wettbewerbssituation, die nicht verunglimpft und herabsetzt, ist positiv für alle Rhaderinnen und Rhade.
Nie und nimmer hat sich die örtliche CDU vorstellen können, einmal in Rhade eine Wahl gegen die SPD zu verlieren. Und genau das ist passiert. Bei der Landtagswahl 2012 hatten die Sozialdemokraten erstmals mehr Wählerstimmen auf sich vereinigt, als die CDU.
Eine Sensation – aber für Kenner nicht überraschend.
Während die Gewinnerpartei mit neuen kreativen Ideen Aufmerksamkeit und immer mehr Sympathie gewinnt, versucht es die Konkurrenz häufig mit dem Nachahmungseffekt. Das ist ja nicht zu beanstanden, aber auch nicht besonders fantasievoll. Ob Bürgerversammlung, selbst gestaltete Plakate oder eigene Zeitung. Kaum hat die SPD vorgelegt, folgt die Kopie. Es ist aber nur eine Kopie. Nicht schlecht, aber nie besser.
Rhade ist also kommunalpolitisches Kampfgebiet. Die CDU hat nämlich erkannt, wenn sie hier verliert, schwinden ihre Chancen auch in Dorsten oder darüber hinaus.
Also wird Rhade besonders beackert. Das wird aber so nicht reichen.
Wir feiern in diesem Jahr das 150jährige Bestehen der stolzen SPD. Keine Partei in Deutschland ist älter und traditionsreicher. Und besonders wichtig:
Die SPD musste nie in ihrer Geschichte ihre Identität oder ihren Namen ändern. Das kann nun wahrlich nicht kopiert werden.