Das nennt man Klatsche ….

Umwelt

Sachverständigenrat warnt vor Fracking

Wenn im Fußball eine Mannschaft hoch verliert, wird das salopp mit Klatsche kurz und bündig kommentiert.
Der Begriff ist auch auf die Politik zu übertragen, wenn eine Regierung von allen Seiten gesagt bekommt, dass das geplante Vorhaben, sinnlos, wenig hilfreich und hochgradig gefährlich ist.

So geschehen am gestrigen Freitag. Es ging – wieder einmal – um das umstrittene Gasbohren in großen Tiefen unter Zuhilfenahme hochgiftiger Chemikalien, Fracking genannt.
Alle Pro-Argumente der Energiewirtschaft, der einflussreichen Lobby und natürlich der schwarz/gelben Bundesregierung wurden vom Umweltsachverständigenrat „gnadenlos“ zerpflückt und widerlegt.
Der Sachverständigenrat wurde übrigens von der Bundesregierung eingesetzt, damit sie, die Bundesregierung, sich in schwierigen Sachfragen von unabhängigen Experten beraten lassen kann. Hat aber leider bisher nicht viel geholfen.
Übrigens haben die Experten nichts Neues gesagt. Das haben vor ihnen auch schon unabhängige Energieexperten (Prof. Claudia Kempfert), die Wasserwirtschaft, die Oppositionsparteien, die Mehrheit aller Bürgerinnen und Bürger – und die Rhader/Dorstener SPD gesagt.
Jetzt kann Frau Merkel beweisen, dass sie nicht beratungsresistent ist und sich vom Nasenring der FDP mal lösen kann. Denn die FDP scheint das eigentliche Problem zu sein. Während in allen Parteien, auch der CDU und CSU, genügend Warner und Mahner sitzen (Laumann und Co.), steht diese Partei unnachgiebig auf der Seite der Energiemultis. Und die haben uns doch schon oft genug mit falschen Zahlen versucht, zu beeinflussen. „Wir wollen das nicht und können das auch begründen“, so die Position der Dorstener SPD, die im Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA –UMWELT seriös erarbeitet wurde.

 
 

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