Was tun für Rhade! Unser Wahlspruch für 2012
Rhade ist liebenswert – Rhade braucht aber Zukunft
Einige Gedanken zum Jahreswechsel
Wie geht es weiter mit unserem Lebensraum?
Statistisch gesehen, nicht gut. Der ländliche Raum leidet schneller am allgemeinen Bevölkerungsschwund als die Stadt.
So das Ergebnis einer Studie „Die Zukunft der Dörfer – zwischen Stabilität und demografischem Niedergang“, die unter anderem der frühere Umweltminister Klaus Töpfer jetzt vorstellte.
Die Auswirkungen sind dramatisch. So werden Geschäfte sterben, Arbeitsplätze verloren gehen, Schulen und Kindergärten schließen müssen, und Schwimmbäder nur noch Geschichte sein.
Die kommunalen Kosten/Gebühren müssen auf immer weniger Einwohner umgelegt werden. Die Immobilienpreise fallen.
Das sind die schlechten Nachrichten. Aber es gibt auch gute.
Schöne Dörfer in idyllischer Lage mit einem regen Vereinsleben schaffen es als erste, sich dem beschriebenen, statistisch nachgewiesenen Trend, zu widersetzen – und, sogar Zuzügler zu gewinnen.
Interessant ist dabei, dass die Studie die Bürgerbeteiligung als wesentliches Element anführt, um umzusteuern. Stichwort: Höhere Identifikation mit dem Umfeld.
Dann wird neben der Bereitstellung von Flächen für erneuerbarer Energien, auch noch der sanfte Tourismus als Zukunftskapital des Dorfes genannt.
Was lernen wir daraus?
Die Rhader Sozialdemokraten haben, als die Studie noch nicht bekannt war, genau dieses Ergebnis für unseren Wohn-, und Lebensraum erkannt und Schlussfolgerungen daraus gezogen.
Dass heute über die Zukunft Rhades (Rahmenplan) diskutiert wird, ist ein Ergebnis der SPD-Arbeit vor Ort.
Dass seit Monaten umfassende Bürgerbeteiligung eingeklagt wird, aber auch vorgelebt wird, ist der Rhader SPD gutzuschreiben.
Dass sanfter Tourismus als eine Möglichkeit des wirtschaftlichen Wachstums in Rhade gefördert werden müsste, regt auch die SPD seit Jahren nachdrücklich an.
Dass eine Kommunale Energiewende eine Zukunftsinvestition sein wird, haben auch Sozialdemokraten erkannt und in Anträgen an die Stadt dokumentiert.
Fazit:
Wer Rhade auf Dauer zukunftssicher machen will, muss bereit sein, auch über den Dorstener Tellerrand zu schauen und heute Maßnahmen einleiten, die morgen Wirkung zeigen.
Die Rhader SPD hat das verstanden, erkennt die eigenen Ideen in der Studie wieder, und wird weiter für ein gemeinsames Vorgehen der Parteien mit umfassender Bürgerbeteiligung werben.
Mehr geht an guten Vorsätzen für 2012 nicht.