Die bittere Erbschaft der Atomindustrie

Umwelt

Wohin mit dem strahlenden Müll?

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Das ist gut und richtig. Die rot-grüne Bundesregierung mit Gerhard Schröder (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne) waren die Wegbereiter. Später kippte die Union diese Zukunftsentscheidung, um aber nach Fukushima den „Atomstecker“ endgültig zu ziehen. Dieses hin und her kostet den Steuerzahler Milliarden. Es gibt aber ein Problem, das noch viel größer und nach wie vor ungelöst ist. Die Endlagerung des strahlenden Mülls. 2022, nach 60 Jahren Energiegewinnung aus Kernkraft, werden in unserem Land 1900 Castorbehälter mit hochgiftigem Atomabfall in Zwischenlagern stehen. Sie „strahlen“ noch über eine Million Jahre (!) und müssen daher entsprechend gesichert werden. Die Zwischenlager, eins davon ist in nächster Nähe in Ahaus, sind dazu völlig ungeeignet. Das wissen heute alle, die die Kernkraft entwickelt haben, die, die sie genehmigt haben, die, die damit richtig viel Geld verdient haben. Heute wissen wir auch, dass es die Betreiber geschafft haben, die Endlagerung dem Staat aufzubürden. Versprochen und vertraglich festgelegt war etwas ganz anderes. Die Suche nach einem geeigneten Lager, tief in der Erde, ist in vollem Gange. Ob in einem Salzstock, in Tongestein oder Granit - noch ist völlig unklar, was am besten schützt und wo eine solche Endlagerstätte gefunden wird. Wer diese Sachverhalte kennt und immer noch nach der „sauberen“ Atomkraft ruft, der hat gar nichts verstanden.

Eigener Bericht auf Grundlage eines ZEIT- Artikels „Wohin damit? vom 27.08 2020

 
 

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