Die FDP weiß nicht mehr was sie eigentlich will.

Allgemein


Dirk Hartwich, Vorstandsmitglied der Rhader SPD versucht zu verstehen, was die FDP will.

O-weh, o-weh, was will denn nur die FDP?

Diese Partei ist nicht zu fassen. Ein Vorsitzender der meint, alle Rollen zu beherrschen. Dabei wirkt er wie eine Kunstfigur. Gestern schrill und überdreht, heute gelassen-staatsmännisch. Morgen?
Nein, glaubwürdig ist das nicht. Die Wählerinnen und Wähler haben diese Schauspielerei satt und die NRW-Wahl zum Anlass genommen, Herrn Westerwelle und die FDP unsanft landen zu lassen.

„Wir haben verstanden“, hat er dann gesagt.
Seine Parteifreunde in Düsseldorf wissen jetzt gar nicht mehr was sie machen sollen.
Verantwortung übernehmen? Sondierungsgespräche mit der SPD und den Grünen führen? Das Patt überwinden? Bedingungen stellen?
Der eine (Papke) sagt strikt nein, der andere (Pinkwart) sagt, nein, aber, vielleicht doch.
Nein, verstanden haben sie in der FDP noch immer nicht.
In Berlin haben aber CDU und CSU inzwischen verstanden, dass diese FDP ein ganz schwieriger Partner ist.
Übrigens hat die SPD diese bittere Erfahrung in früherer Zeit in der sozial-liberalen Koalition auch machen müssen. Nur war das am Ende der Legislaturperiode. In Berlin haben sie noch nicht einmal richtig angefangen zu regieren.
Zurück nach Düsseldorf.
Hannelore Kraft ist zu wünschen, dass sie weiterhin gelassen und souverän versucht herauszufinden, mit wem was geht. Für die Menschen in Nordrhein-Westfalen.

 
 

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