Ideen gibts für Rhade genug. Jetzt soll gemeinsam versucht werden, auch etwas umzusetzen
Ein Neuanfang ist in Sicht – Bürger wollen mitreden
Nach Jahren des Diskutierens, des Bittens, des Streitens ist es nun soweit. Eine neue Form der Bürgerbeteiligung soll in Rhade aus der Taufe gehoben werden. Dass die Rhader Sozialdemokraten sich nie damit abgefunden haben, dass der 1975 (Kommunale Neuordnung) vertraglich zugesicherte Bezirksausschuss in den 90er Jahren ersatzlos eingestampft wurde, soll heute nur noch als Randbemerkung erwähnt werden. Aber der danach engagierte politische geführte „Kampf“ der Rhader SPD um mehr Mitwirkung, wurde nie aufgegeben.
Am 20. August 2015 soll nun der Startschuss eines möglichen Neuanfangs um 19 Uhr im Carola Martius-Haus fallen. Was die Rhade-Konferenz erreichen kann, liegt letztlich in der Hand der Teilnehmer. Das sind in der Regel Rhader Vereins- und Unternehmensvertreter. Sie sind sicherlich die besten Kenner der Örtlichkeit.
Die zuvor durchgeführte Befragung der Stadtverwaltung, ob ein Mitwirkungsgremium in Rhade überhaupt erwünscht sei, die aus unerklärlichen Gründen übrigens anonym erfolgte, ergab folgendes Ergebnis (Quelle Stadtverwaltung Dorsten):
"28 Fragebögen wurden zurückgesendet (11 von Firmen, 17 von Vereinen). Dabei sprachen sich 24 dieser Antworten dafür aus, ein solches Gremium auf den Weg zu bringen. Hoch auch die Bereitschaft zur Mitarbeit: 22 Firmen und Vereine sind bereit, sich an einer Rhade-Konferenz zu beteiligen, 15 würden auch aktiv in der Organisation und Moderation mitwirken."