Dorsten ist bunt, vielfältig und international

Kommunalpolitik

Wer unsere Stadt verstehen will, kommt am 2. Sozialbericht nicht vorbei

Auf fast 300 Seiten hat die Stadtverwaltung zusammengetragen, wer in unserer Stadt lebt, woher er oder sie kommt, wie alt er oder sie ist, ob sie oder er Hilfe zur Selbsthilfe benötigt, oder eher vermögend ist. Und vieles mehr. Mit Kenntnis dieser Basisdaten können Verwaltung und Stadtrat zielgenaue Entscheidungen treffen, wo und was zu tun ist, um „soziale Ungerechtigkeiten zu reduzieren, Chancengleichheit zu fördern und die soziale Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen“, so heißt es im Vorwort des Bürgermeisters. Viele Tabellen helfen, den Sozialbericht zu verstehen und z. B. Vorurteile gegenüber Migranten einzuordnen, bzw. durch die realen Zahlen abzubauen. Wir lesen, dass der Migrationsanteil in Dorsten aktuell auf 19% gestiegen ist. 2018 betrug er knapp 15%. Und weiter: „Ein hoher bzw. steigender Anteil an Personen mit internationaler Familiengeschichte sagt jedoch noch nichts über den Grad der Integration oder die Lebenslagen (Sprache, Bildung,Arbeitsmarkt und soziale Teilhabe) dieses Personenkreises aus. Dies ist individuell sehr unterschiedlich zu beurteilen.“ Die Kernaussage lautet: „Die Stadtgesellschaft wird vielfältiger und internationaler.“ Ein echter Mehrwert für die Lippestadt, so das Fazit des unvoreingenommenen Lesers des Sozialberichts.

Ein Rhader blättert interessiert im 2. Sozialbericht der Stadt Dorsten. Wird fortgesetzt.

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007129739 -