Dorsten ist wieder ganz vorn - bei den Grund- und Gewerbesteuern

Kommunalpolitik

IHK vergleicht Hebesätze - Fragen nach der Ursache bleiben aus

Die Industrie- und Handelskammer hat die Städte unserer Region in den Blick genommen, um herauszufinden, wie unterschiedlich Gewerbetreibende und Grundbesitzer belastet werden. Und Dorsten liegt wieder in der oberen Spitzengruppe der Hebesätze. Die IHK spricht von einem Standortvorteil für die Kommunen, die mit niedrigen Steuersätzen werben können. Da hat Dorsten schlechte Karten. Warum schafft es die Lippestadt einfach nicht, aus den Negativschlagzeilen dieser Art herauszukommen? Die Strukturschwäche durch den Niedergang des Bergbaus ist sicherlich ein Aspekt. Ob die Gebietsreform von 1975 auch eine Rolle spielt, soll hier nicht weiter vertieft werden. Tatsache ist aber, dass die neue Flächenstadt Dorsten, mit Rhade, Lembeck, Wulfen und Altendorf-Ulfkotte besonderen Herausforderungen gegenübersteht, um gerechte und  vergleichbare Lebensverhältnisse in allen Quartieren zu ermöglichen. Auch das Einräumen, einen millionenschweren Verlust mit Kreditgeschäften in Fremdwährung eingefahren zu haben, beeinflusst sicherlich die Drehrichtung der Steuerschraube. Die IHK vergleicht nur die Hebesätze, die Dorstener Parteien und der Stadtrat sollten sie hinterfragen und die Ursachen beseitigen.

Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Rathaus und Stadtrat. Grundlage: Bericht der Dorstener Zeitung vom 21.07.2023 „Dorsten liegt mit Hebesätzen bei Grund- und Gewerbesteuer weit vorn“.

 
 

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