Dorsten: Kultur ist Lebensmittel

Kommunalpolitik

Jahresprogramm macht neugierig - Rhade erstmals dabei

Die Wertigkeit einer Stadt ist immer dann besonders hoch, wenn sich die Bürger mit ihr identifizieren. Um das zu erreichen, sind mehrere Standortfaktoren zu bewerten. Sind genügend Arbeitsplätze vorhanden? Ist das Umweltklima gesund? Stehen ausreichend Kitaplätze zur Verfügung? Welche Schulen bieten sich an? Wie sieht das Mobilitätsangebot aus? Sind die Steuern angemessen? Fragen, die entscheidend sind, ob eine Stadt Zukunft hat. Ein bisher nicht genannter, aber gleichwertiger Standortfaktor, neben den bereits erwähnten, ist das Kultur- und Weiterbildungsangebot. Werfen wir einen Blick in das aktuelle vorgesehene Programm. Rund 50 Veranstaltungen suchen in der kommenden Spielzeit ihr Publikum. Ob Theater, Kleinkunst, Lesungen, Konzerte - für (fast) jeden Geschmack findet sich ein interessantes Angebot. Überwiegend „spielt die Musik“ wieder im Zentrum Dorstens. Die Aula der St.-Ursula-Realschule gilt als Theater Dorstens und ihr zentraler Spielort. Daneben bieten die Petrinum-Aula und das VHS-Forum besonders geeignete Voraussetzungen, um Aufführungen aller Art durchzuführen. Kritik aus Rhade, städtische Kultur und Weiterbildung auch in allen Stadtteilen anzubieten, scheint in kleinen Nuancen im Rathaus angekommen zu sein. So wird es erstmals einen Jazz-Frühschoppen vor Ort geben. Und das Lembecker Schloss ist ebenfalls Gastgeber für drei Veranstaltungen. Die wiederholte Anregung aus Rhade lautet: Kombiniert die vielfältige Vereins- und Schulkultur mit der städtischen. So, wie es vor Jahren schon erfolgreich in unserer Stadt praktiziert wurde.

Ein Rhader Bürger blättert im neuen Kulturprogramm der Stadt

 
 

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