Dorsten soll Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur werden

Kommunalpolitik


Wert, künftig auf der Route Industriekultur präsentiert zu werden. Foto: www.bergbau-dorsten.de

Anregung der SPD-Ratsfraktion kennt nur Unterstützer

Es ist ein besonderes Industriedenkmal, das als bundesweites Alleinstellungsmerkmal verdient, einer viel breiteren Öffentlichkeit als bisher bekannt gemacht zu werden. Die Rede ist von der Dorstener Dampfmaschine, die jahrzehntelang zuverlässig zur Beförderung von Bergleuten und zur Förderung der geschürften Steinkohle eingesetzt wurde. Das besondere daran ist, dass diese riesige Maschine, mit der korrekten Bezeichnung „Zwillingstandem-Dampffördermaschine“, noch immer funktionstüchtig ist und vom hiesigen Bergbauverein gepflegt und in Aktion präsentiert wird. Der Vorschlag der SPD-Fraktion, Dorsten als Standort und Ankerpunkt auf der der „Route der Industriekultur“ zu platzieren, wird auch vom zuständigen Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) einhellig begrüßt. Nun soll der Stadtrat offiziell beschließen, so die SPD, das entsprechende Aufnahmeverfahren in Gang zu setzen. Dass die Pflege und Vermarktung des kulturellen Erbes der Stadt auch ein Teil der wichtigen Wirtschaftsförderung ist, stellt die SPD in ihrem Antrag ebenfalls heraus. Der Dank gilt den Aktiven des bereits genannten Bergbauvereins, die mit riesigem Engagement aus der Industriebrache der früheren Zeche Fürst Leopold, ein lebendiges Industriemuseum entwickelt haben.

Rhader Unterstützungszeilen in Richtung Stadtrat Dorsten

 
 

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