Dorsten: Spielplatzpaten haben mehr Aufmerksamkeit verdient

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Eichensprösslinge versuchen den Spielplatz wieder zu übernehmen

Ehrenamtliches Engagement darf nicht überstrapaziert werden

Sie sind ein Juwel für die Stadt. Spielplatzpaten entlasten die fast leere Stadtkasse und sorgen für Sauberkeit und Ordnung. Alles aus Liebe zu den Kindern. Dieter Neumann aus Rhade ist einer von ihnen. Er hat sich freiwillig vor Jahren gemeldet und betreut seit dieser Zeit den Spielplatz zwischen dem Hoonkesweg und der Neuen Straße in Rhade. 80 bis 100 Stunden pro Jahr verbringt er auf dem städtischen Areal, harkt die Blätter zusammen, sammelt Abfälle auf und kontrolliert die Spielgeräte auf Sicherheit. Dieter Neumann macht kein Aufhebens von seinem Engagement. Er sieht die Notwendigkeit zu helfen – und packt an. Jetzt ist aber ein Punkt erreicht, wo freiwilliges Engagement schnell in frustriertes „Abmelden“ umschlagen kann. Die Betonung liegt auf kann. Wenn Patenschaften langfristig erfolgreich sein sollen, müssen sich beide Seiten „wiederfinden“. Hinweise eines Paten, in bestimmten Situationen zu helfen, sollten auf offene Ohren treffen. Das vorliegende Beispiel muss die Verantwortlichen im Rathaus hellhörig werden lassen. Auf dem erwähnten Spielplatz versuchen alljährlich Unmengen Eichensprösslinge die Sandspielflächen zu erobern. Für Dieter Neumann bedeutete das anstrengende und zeitintensive Handarbeit. „Jetzt muss die Stadt helfen, sonst geht das nicht weiter“, so Dieter Neumann. In einem Telefonat mit der Verwaltung wurde Hilfe und Besserung zugesagt. „Ich würde mich freuen und warte gespannt“, kommentiert der Rhader Spielplatzpate. 
 

 
 

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