Dorsten: Wenn das Krankenhaus plötzlich an Fieber leidet

Gesundheit

Bevor wir uns dem eigentlichen Problem widmen, blicken wir auf den Begriff Stadtentwicklung. Diese ist maßgeblich von dem Vorhandensein vieler Standortfaktoren abhängig. Arbeitsplätze, Verkehrslage, Bildung und Kultur, aber auch eine umfangreiche ärztliche Versorgung sind u. a.  Voraussetzungen, damit eine Stadt sich positiv entwickeln kann. Dorsten hat auf vielen Gebieten etwas zu bieten. Dorsten muss sich aber „täglich“ gegen starke Konkurrenz aus der Nachbarschaft behaupten. Bisher darf die Lippestadt für sich in Anspruch nehmen, den  Herausforderungen mit einer dynamischen Stadtentwicklung ziemlich erfolgreich begegnet zu sein. Nun droht ein wichtiger Baustein, die erarbeitete Stabilität zu schwächen. Die NRW-Landesregierung, schwarz-grün aufgestellt, will und muss sparen. Dass sie dabei aber das funktionierende Dorstener Krankenhaus ins Visier genommen hat, macht fast sprachlos. Fast, weil sich in Dorsten unabgesprochen eine überparteiliche Koalition der Willigen gebildet hat, die deutlich sagt, dass das Sparvorhaben in Dorsten kontraproduktiv ist. Vergleiche dazu die Eingangsbemerkungen über Stadtentwicklung und Standortfaktoren. Ob auf informellen Kanälen der Verwaltung, über eine starke öffentliche Positionierung des Alt-Bürgermeisters, oder in Form eines Offenen Briefes von Julian Fragemann, jede Aktivität hilft, die Verantwortlichen in Düsseldorf zu überzeugen, auf dem Holzweg zu sein. Diese breite Solidarität wirkt zwar im örtlichen Hospital bereits Fieber senkend, der komplette Behandlungserfolg steht noch auf wackligen Füßen.

Ein Rhader Appell an die NRW-Landesregierung, die Dorstener Stadtentwicklung nicht zu schwächen

 
 

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