Dorstener zeigen Flagge - CDU/CSU/FDP in der Kritik

Umwelt

Japan ist weit weg - oder doch nicht?

Rhader Sozialdemokraten demonstrieren für Atomausstieg

Neben grünen Fahnen, Schals und Transparenten, waren Plakate, Fahnen, Sticker und Fähnchen mit dem SPD-Logo gestern vor dem Alten Rathaus in Dorsten dominierend.
Einem gemeinsamen 1. Aufruf der SPD und der Grünen aus Dorsten waren erstaunlich viele Menschen gefolgt. Darunter auch viele Sozialdemokraten aus Rhade.

Erst noch etwas zaghaft, dann doch selbstbewusst und mit erhobenem Haupt vertrat man gegenüber den Dorstenerinnen und Dorstenern, die aufgrund des bunten Bildes ihren Schritt verlangsamten und nachdenklich an die Katastrophe in Japan dachten, den schnellstmöglichen Ausstieg aus einer unkalkulierbaren Technik.
Es war eine Mahnwache ohne Reden und laute Appelle.
„Die Menschen in Japan verdienen unser uneingeschränktes Mitgefühl“, so Hans-Willi Niemeyer, der es sich als Vorsitzender der Dorstener SPD natürlich nicht nehmen ließ, dabei zu sein.
Unverständnis und herbe Kritik wurde in den vielen Gesprächen untereinander immer wieder über die Regierungsparteien geäußert, die ohne Not eine Übereinkunft der Rot/Grünen-Vorgängerregierung an die Atomlobby „verkaufte“.
In Erinnerung an die legendären Montagsdemonstrationen in Städten der ehemaligen DDR, soll jetzt auch immer montags vor dem Alten Rathaus in Dorsten/Marktplatz um 18 Uhr für eine bessere Energiezukunft geworben werden.
Jürgen Heinisch aus Rhade, Mitglied im Arbeitskreis Energie der Dorstener SPD: „Ich bin dabei“.

 
 

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