Ein Blick in die Tageszeitung

Presse

Wie über das neue Bürgergeld berichtet und kommentiert wird

Die Seite 2 einer Tageszeitung kann als der politischste Teil bezeichnet werden. So auch bei den Ruhr-Nachrichten, die wir heute aufblättern. „Meinung und Analyse“ heißt es in der Kopfzeile selbsterklärend. Fast ganzseitig wird über die „größte Sozialreform seit Jahren“ informiert. Im Mittelpunkt steht ein Minister, der mit dem neuen Bürgergeld Hartz 4 abgelöst hat. Hubertus Heil (SPD), seines Zeichens Bundesarbeits- und Sozialminister, hat mit großer Energie und Überzeugungskraft jahrelang dafür geworben und letztendlich die Ampelkoalition überzeugt. Das Ergebnis wird umfangreich und verständlich in dem RN-Artikel (Analyse) vorgestellt. Neben den erwarteten Vorteilen für 5 Millionen Betroffene, werden kritische Stellungnahmen ebenfalls eingeblendet. Tobias Peter, der seinen Kommentar (Meinung) mit „Brücke in den Arbeitsmarkt“ überschreibt, sieht deutliche Vorteile für die Betroffenen, aber auch für unsere gesamte Gesellschaft. Mit zielgenaueren Fördermaßnahmen soll der Umstieg aus der Arbeitslosigkeit in ein festes Beschäftigungsverhältnis erleichtert werden. Und dass diese Bürgergeldreform Anreize setze, sich in die soziale Hängematte zu legen, bezeichnet der Kommentator als „eine bemerkenswerte Unkenntnis der Lebenssituation von armen Menschen in Deutschland“. Der Tageszeitung (RN) ist mit der inhaltlichen Gestaltung der wichtigen Seite 2 ein großer Wurf gelungen, so die Bewertung eines kritischen Lesers aus Dorsten-Rhade.

Eine Rhader Werbung für die Printmedien

 
 

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