Ein Kommentar zur schweren Geburt der Rhader Rahmenplanung

Kommunalpolitik

Beim 1. Rhader Workshop war das Wissen der Bürger noch gefragt. Ob das so bleibt, ist noch nicht zu erkennen.

Kommentar:
Rhade und der neue Rahmenplan

Am Anfang war die Idee, für Rhade, unseren Wohn- und Lebensraum, gemeinsam, parteiübergreifend, in die Zukunft zu schauen.
Dafür haben die Rhader Sozialdemokraten entsprechende Vorarbeiten geleistet und die Verwaltungsspitze überzeugt.

Der Versuch, einen „Runden Tisch Rhade“ zu installieren, misslang aber.
Denn dazu wäre ein Ratsbeschluss nötig gewesen.
Leider haben CDU und FDP mit ihrer Mehrheit etwas anderes installiert.
Nämlich einen Arbeitskreis, bestehend aus 7 Ratsmitgliedern, bzw. Sachkundigen Bürgern. Streng nach Parteienproporz.
Dieser Arbeitskreis trifft sich am Donnerstag, 3. Februar erstmals nach dem Rhader Auftaktworkshop im Dorstener Rathaus.
Nichtöffentlich und in Dorsten!

Warum nicht öffentlich und warum nicht in Rhade?

Das versteht im Moment noch keiner.
Danach können, wenn der Ausschuss das will, sach- und ortskundige Bürger zur Beratung hinzugezogen werden.
Das alles ist besser als nichts – aber doch sehr mager. Geben wir dem Ausschuss eine Chance. Die Forderung lautet:
Springt über Euren Schatten und versucht mit mehr Bürgerbeteiligung einen neuen Anfang. Wir werden genau hinsehen, ob Bremser im Zug sitzen – und diese dann auch benennen!

 
 

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