Ein offener Brief an den Dorstener Bürgermeister

Kommunalpolitik

Sehr geehrter Herr Stockhoff,

die Nachfrage, warum Sie Ihr vor der Wahl gegebenes Versprechen, den Dorstener CDU-Vorsitz im Falle der Wahl niederzulegen, noch nicht eingelöst haben, scheint Sie an einer empfindlichen Stelle getroffen zu haben. Die öffentliche Reaktion zeigt, dass Sie dabei sind, einen gravierenden Fehler am Anfang Ihrer Amtszeit zu machen. Es ist nämlich nicht die „böse SPD“ die Sie ärgern will, sondern es ist das fehlende Bürgermeister-Amtsverständnis, das Sie zu falschen Schlussfolgerungen treibt. Ein Bürgermeister, der für alle Dorstener da sein will, kann nicht gleichzeitig Parteivorsitzender der CDU bleiben. Ihr Hinweis, in der Dorstener Presse ausgesprochen, seit der Wahl als Parteivorsitzender nicht öffentlich in Erscheinung getreten zu sein, heißt im Umkehrschluss, dass Sie im Hintergrund weiter die Parteifäden ziehen. Wir empfehlen Ihnen dringend, den peinlichen Eindruck, auf beiden Hochzeiten tanzen zu wollen, sofort zu beenden. Nur so können Sie nach und nach Statur, Anerkennung, Vertrauen und Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger gewinnen.

Mit freundlichem Gruß

Die kooperativen Rhader Sozialdemokraten

 
 

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