Dorstens „guter Draht“ zum Jazz

Veranstaltungen

Die Dorstener Drahtwerke boten die hervorragende Kulisse und glänzten als Gastgeber

BigBand Dorsten spielte im heimischen Drahtwerk

Vieles was neudeutsch als Event oder Kulturereignis in Dorsten hochgejubelt wird, verdient diese Bewertung selten. Ganz anders der gestrige Abend an ungewöhnlicher Spielstätte. Die Dorstener Drahtwerke an der Marler Straße waren Gastgeber der BigBand Dorsten und des begeisternden Pianisten Daniel Paterok. „Boogie Woogie und Jazz“, so die Ankündigung der Veranstalter. 300 Besucher in der ausverkauften Versandhalle des Dorstener Unternehmens waren begeistert. Stephan Schulze leitete locker und humorvoll eine außergewöhnliche Bandformation, die sich aus Musikern vieler umliegender Städte zusammensetzt und den Namen der Lippestadt trägt. Ein Werbeträger der besonderen Art. Und das I-Tüpfelchen war der Boogie Woogie-Spezialist Daniel Paterok, der mit seinen Solis die Besucher durchgängig zu rhythmischem Fußwippen, Zwischenapplaus und standing ovation „verführte“. Die Kulisse aus Drahtrollen und Paletten passte hervorragend zur Musik und der Geschichte des Jazz. Dorsten hat mit der BigBand ein Juwel in den Stadtmauern. Das nächste Konzert findet am 7. Dezember im Forum der VHS statt. Nach dem gestrigen Erfolg scheint der Veranstaltungsort als viel zu klein gewählt.

Eigener Bericht

 
 

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