Eine gute Idee, aber …

Kommunalpolitik


Standort: Rhade Bahnhof. Die fehlenden Werkzeuge wurden nie ersetzt

Sind fest installierte Radservicestationen in der Stadt wirklich noch zeitgemäß?

Wer viel mit dem Rad in Dorsten unterwegs ist, kennt die festinstallierten Servicestationen siehe Foto, die mit angeseiltem Kleinwerkzeug einem Radler in Not bei einfachen Reparaturen unterstützen sollen. Eine gute Idee, aber vielleicht doch eher nur Symbolik? Noch nie hat nämlich der Vielradler aus Rhade einen Zeitgenossen gesehen, der mit dem dort vorhandenen Werkzeugsatz sein Zweirad wieder fahrbereit repariert hat. Hinzu kommt, dass diese gut gemeinten Servicestationen auch als Ziel für Schabernack und Vandalismus angesteuert werden. Geklautes, aber nie erneuertes Werkzeug (Bahnhof Rhade), zeugt davon, dass die Servicestationen anscheinend gar nicht überprüft werden. Hinzu kommt, dass die Fahrradtechnik sich soweit entwickelt hat, dass Radler mit versuchter Selbstreparatur schnell an ihre handwerklichen Grenzen kommen. Wenn das Beschriebene von der Verwaltung bestätigt wird, sollte der nächste Schritt sein, darüber nachzudenken, ob die Servicestationen nicht doch eher nur Symbolik und ein Kostenfaktor sind. Vielleicht wäre die bessere Lösung auf Handwerksbetriebe in der Umgebung hinzuweisen, die ein „gestrandetes“ Hightech-Rad, früher Drahtesel genannt, erfolgreich zur weiteren Nutzung reparieren können. Die Dorstener Verwaltung wird gebeten, eine Einschätzung mitzuteilen, die hier ergänzend veröffentlicht wird.

 
 

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