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Der SPD-Politiker und ehemalige Bundeskanzler starb vor 10 Jahren
Was würde er heute zu Gaza, der AfD, Europa und den USA sagen? Darüber zerbrachen sich hochrangige Persönlichkeiten auf Einladung der ZEIT den Kopf, kramten in ihren Erinnerungen und zeichnen so ein besonderes Bild von Helmut Schmidt, das über den Tag hinaus Gültigkeit behalten wird. „Schmidt-Schnauze“, so ein respektvoll gemeinter Zusatz, der den SPD-Politiker und späteren Bundeskanzler zeitlebens begleitete, schien aufmerksam, auf seiner Menthol-Zigaretten-Wolke schwebend zuzuhören, was der ZEIT-Herausgeber Giovanni die Lorenzo, die Moderatorin Sandra Maischberger, der ehemalige SPD-Politiker Peer Steinbrück und sein Biograph Thomas Karlauf über ihn denken,10 Jahre nach seinem Ableben. Als erstes Fazit muss festgehalten werden, dass die letzten 10 Jahre die Welt verändert haben. Sein allseits anerkanntes schnelles und meist zutreffendes Urteilsvermögen über die politische Weltlage sowie über die wichtigsten Akteure, wäre heute nicht seriös anwendbar. Am meisten würde der überzeugte Atlantiker über Donald Trump „stolpern“, der die Weltordnung in 12 Monaten aus den Angeln gehoben hat. Deutlich wurde auch, dass Helmut Schmidt der Osterweiterung der EU skeptisch gegenüberstand. Ein Punkt, der auf dieser Seite mehrfach geteilt wurde. Auch wenn Sandra Maischberger, Peer Steinbrück, Thomas Karlauf und Giovanni die Lorenzo nicht immer einer Meinung waren, aber der Respekt, die Zuneigung und die Hochachtung waren in allen Äußerungen über die große Persönlichkeit Helmut Schmidt nicht zu überhören.
Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Gesprächs „Was würde Helmut Schmidt dazu sagen?“ vom 6.11.2025